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BAD STAFFELSTEIN

SKC will seine Form finden

Staffelstein KSC 050920 36 Hehl
Timo Hehl lieferte mit 645 Holz zum Saisonauftakt eine starke Leistung ab. In Amberg am Samstag will der Staffelsteiner seine Form für das Topduell eine Woche später möglichst noch steigern.

Kegeln

Zum ersten Auswärtsspiel der Saison reisen die Bundesliga-Kegler des SKC Staffelstein in die Oberpfalz zum FEB Amberg. Da das Spiel in Amberg in der abgebrochenen Vorsaison für den letzten Spieltag angesetzt war und somit ausfiel, treten die Staffelsteiner am Samstag (12 Uhr) erstmals auf der im Sommer 2019 umgebauten Anlage an.

Im Kader von Amberg gab es in dieser Wechselperiode wenig Bewegung. Die Oberpfälzer setzen weiter auf ihre bewährten Stammkräfte um Kapitän Michael Wehner. Florian Möhrlein hat den Club verlassen und Wolfgang „Steve“ Häckl hat seine Karriere beendet. Kompensiert werden die Abgänge aus den

„Wir dürfen die

Auswärtspartie bei den ambitionierten Ambergern mit dem wiedererstarkten Bernd Klein nicht unterschätzen.“

Timo Hehl, Kegler des SKC Staffelstein

eigenen Reihen, durch Andreas Schwaiger und Michael Weber. Am ersten Spieltag gab es für den FEB eine nicht unerwartete 1:7-Auswärtsniederlage in Breitengüßbach, wobei einige Akteure allerdings mit guten Leistungen aufwarteten, allen voran Bernd Klein mit starken 663 Kegeln.

Amberg wird wie in den Jahren zuvor vor allem versuchen, auf der Heimbahn die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu erringen, weshalb hier für die Gäste vom Obermain höchste Konzentration gefordert ist.

Die Männer vom SKC Staffelstein dürfen sich keinen Ausrutscher erlauben, wenn sie die Saison auf einem der vorderen Plätze abschließen wollen. So warnt auch Timo Hehl vor den Gastgebern: „Wir dürfen die Auswärtspartie bei den ambitionierten Ambergern mit dem wiedererstarkten Bernd Klein nicht unterschätzen und nicht so viel Angriffsfläche bieten wie vergangene Woche gegen Berlin.“ Hehl will eine Woche vor dem Heimspiel gegen den Topfavoriten aus Zerbst ein gutes Mannschaftsergebnis erzielen, um Selbstvertrauen zu tanken. „Unser Kader besitzt eine enorm hohe Qualität. Wenn wir diese Klasse auf die Bahn bringen, dann ist für die laufende Saison alles möglich“, sagt der SKCler selbstbewusst. (md)

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