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KREIS LICHTENFELS

Schwabthal dreht das Spiel

Damen: Schwabthal
Die Schwabthaler Torschützin zum 4:3, Ronja Kohmann (rechts), spielt in dieser Szene ihre Schnelligkeit gegen die Fürtherin Antonia Bauer aus. Foto: G. Czepera

Frauenfußball

Die Landesliga-Fußballerinnen des Schwabthaler SV schwimmen weiter auf einer Erfolgswelle. Der Tabellenführer hatte jedoch gegen die SpVgg Greuther Fürth II mächtig zu tun, um die drei Punkte zu Hause einzufahren. Mit dem 4:3 behauptet der SSV seinen Sieben-Punkte-Vorsprung zum 1. FC Nürnberg II.

Im Halbfinale des Kreispokals trafen die beiden Tabellenführer der Kreisligen Ost und West aufeinander. Der FC Redwitz bezwang den SV Ketschendorf mit 4:1 und trifft im Finale auf die SG Ludwigsstadt/Steinbach A. Wald, die bei der SG Neuses/Gehülz mit 4:3 die Oberhand behalten hatte.

Landesliga Nord

Schwabthaler SV – Greuther Fürth II 4:3

Die Fürtherinnen waren in der Defensive gut eingestellt und unterbanden mit ihrem Pressing und der Viererkette das Aufbauspiel der Gastgeberinnen. „Dennoch haben wir uns reingekämpft und gingen zweimal in Führung“, sagte SSV-Trainerin Theresia Vogt unserem Partnerportal anpfiff.info. Dass die Tore durch Svenja Meißner (15.) und Lisa Kestler (30.) nicht zur Halbzeitführung reichten, lag zunächst am Gastgeschenk, das die Schwabthaler Abwehr für Janine Stelzner bereithielt, die nur noch zum 1:1 ins leere Tor schieben musste (16.), und in den Minuten vor dem Seitenwechsel an zwei sehenswerten Standards. Francesca Hau (39.) und Melisa Begovic (44.) zirkelten den ruhenden Ball jeweils von der Strafraumgrenze ins von Jaqueline Spindler gehütete SSV-Tor.

„In der zweiten Hälfte kamen wir besser ins Spiel und dominierten. Zwei schön herausgespielte Tore spiegeln die Mannschaftsleistung wider“, analysierte Vogt Halbzeit 2, die mit dem schnellen Ausgleich abermals durch Kestler (48.) nach sehenswerter Vorarbeit durch Maria Vogt begannen. In der 66. Minute staubte Ronja Kohmann zum 4:3-Siegtreffer ab. Die ersatzgeschwächte Heimelf ließ sich diesen Vorsprung nicht wieder nehmen und schaukelte den Vorsprung über die Zeit. (anpfiff/red)

Kreispokal Halbfinale

FC Redwitz – SV Ketschendorf 4:1

Beide Teams gingen hochmotiviert ins Match. Bereits in der 3. Minute rettete der Pfosten für Ketschendorf. Die Gäste waren keineswegs defensiv unterwegs und besaßen wie der FCR weitere Chancen. Es dauerte bis zur 31. Minute, ehe Spielführerin Katrin Schlaf ein Solo von der Mittellinie bis zum Fünf-Meter-Raum herrlich zum 1:0 abschloss. Die Gäste blieben mit ihrem gepflegten Kurzpass-Spiel gefährlich, doch die Redwitzer Abwehr ließ nichts zu.

In der zweiten Hälfte dauerte es nur sechs Minuten, bis Laura Weich mit einem 25-Meter-Schuss auf 2:0 erhöhte. Nach 64 Minuten brachte Bea Wenzel die Ketschendorferinnen wieder ins Spiel. Die mit einem Zweitspielrecht vom Landesligisten Erzgebirge Aue versehene Gästeakteurin lupfte fast von der Eckfahne aus über die Redwitzer Torfrau Lena Bernert den Ball zum 1:2 in den FCR-Kasten. Nach 70 Minuten wurde Schlaf im Strafraum von den Beinen geholt. Den Elfmeter von Laura Weich parierte die Ketschendorfer Torfrau aber souverän. Nur kurz darauf war Schlaf wieder zur Stelle, ihre Hereingabe verwertete Laura Weich zum 3:1.

Nach 83 Minuten machte Redwitz den Sack zu. Christina Walther legte an der Strafraumgrenze quer, und Herbst netzte zum 4:1 ein. (trem)

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