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Standortbestimmungen in Nachholspielen

Arnstein - Merkendorf
In 17 von 18 Spielen war Johannes Freitag für Arnstein im Einsatz. Gegen Ketschendorf will der Stürmer mit dem SC Jura punkten. Foto: Czepera

Fußball

Mit zwei Nachholbegegnungen des 18. Spieltages startet die Fußball-Bezirksliga Oberfranken West nach langer Winterpause in die Restrückrunde. Dabei geht es am Sonntag (15 Uhr) in den beiden Partien des SV Merkendorf (9.) gegen die SpVgg Ebing (15.) und des SC Jura Arnstein (16.) gegen den SV Ketschendorf (12.) um wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib. Insgesamt sind zehn Nachholspiele zu absolvieren, bis die Tabelle begradigt ist. Die Restrückrunde beginnt regulär am 22. März.

Bezirksliga, Männer

SV Merkendorf – SpVgg Ebing

In diesem Spielkreisduell treffen zwei Mannschaften aufeinander, die zwar zehn Punkte trennen, doch beide kämpfen noch um den Ligaverbleib. Besonders trifft dies auf die Ebinger zu, die bei nur 14 Zählern auf Rang 15, also auf einem Abstiegsplatz, stehen. Mit Erkan Esen haben die Ebinger einen neuen Trainer verpflichtet, der in der Winterpause Zeit hatte, den Bezirksliga-Dino so fit zu machen, dass die SpVgg den Abstand von sechs Punkten zu einem Nichtabstiegsplatz noch aufholen kann. Die Merkendorfer blieben bislang hinter ihren Erwartungen zurück. Mit 24 Punkten steht der SVM zwar auf Rang 9, doch die gute Platzierung täuscht. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nur fünf Punkte. Der Heimvorteil spricht zwar für das Team von SVM-Coach Thomas Schmidt, doch nach einer so langen Pause ist ein Punktspiel doch etwas anderes als ein Vorbereitungsmatch. Für beide Mannschaften ist es eine Standortbestimmung. Das Hinspiel ging mit 2:0 an die Merkendorfer.

SC Jura Arnstein – SV Ketschendorf

Das abgeschlagene Schlusslicht Jura Arnstein (8 Punkte) empfängt mit den Ketschendorfern eine Mannschaft, die es schon auf 20 Zähler brachte. Den Abstieg werden die Schützlinge von SC-Spielertrainer Sebastian Hopfenmüller wohl nur durch ein Fußballwunder verhindern können. Zu oft mussten die Arnsteiner mit dem letzten Aufgebot antreten, waren trotzdem kein Kanonenfutter. Die Verletztenliste dürfte sich zwischenzeitlich verkleinert haben, so dass der Kader konkurrenzfähiger geworden ist. Schon das Spiel gegen den Mitaufsteiger wird richtungsweisend sein, ob die Hausherren noch hoffen können. Ein Dreier würde zudem das Selbstvertrauen stärken und wäre eine Revanche für die 0:2-Hinspielniederlage. (gefa)

Von Gerd Fahner

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