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BAD STAFFELSTEIN

Topspiele für SKC und Baur SV

KSC Staffelstein 070919 02 Reiser
Nach überstandener Krankheit steht der Staffelsteiner Kapitän Torsten Reiser im Derby gegen Breitengüßbach wieder im SKC-Team. Foto: sportpress

Kegeln

Ein Oberfrankenderby steht für die Bundesliga-Kegler des SKC Staffelstein am morgigen Samstag (12 Uhr) gegen den TSV Breitengüßbach auf dem Programm. Auf den Bahnen der TSG Bamberg geht es für die Staffelsteiner darum, ihre Chance auf die Vizemeisterschaft zu wahren.

Bundesliga, Männer

SKC Staffelstein – TSV Breitengüßbach

Ein richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften, denn der aktuell Zweitplatzierte TSV Breitengüßbach (20:6 Punkte) trifft auf dessen Verfolger SKC Staffelstein (17:9), der auf Platz 4 liegt. Die Ausgangssituation verspricht eine spannende Partie. Nach der 3:5-Hinspielniederlage wird man im Lager des SKC Staffelstein alles versuchen, das Rückspiel positiv zu gestalten, um in der Tabelle zu den Güßbachern aufzuschließen. Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, erkennt man daran, dass Breitengüßbach in dieser Saison erst zwei Auswärtsspiele verlor. Mit vier Spielern, die einen Auswärtsschnitt von über 600 Kegel aufweisen, werden die Staffelsteiner sicher auf ihrer Heimanlage bei der TSG Bamberg gefordert werden. Nach dem 6:2-Arbeitssieg in Lorsch kehrt der dort krank fehlende SKC-Kapitän Torsten Reiser ins Team zurück. Auch Boris Benedik, der sich in Lorsch verletzte, aber trotzdem sein Duell gewann, gab für das Derby gegen Breitengüßbach grünes Licht. Mit einem Sieg über den oberfränkischen Rivalen würde der Abstand auf einen Punkt schrumpfen und den Kampf um die internationalen Startplätze noch interessanter machen. (tr)

Bayernliga Nord, Männer

Baur SV Burgkunstadt – SKK Eschlkam

Man darf gespannt sein, wie die Kegler des Baur SV Burgkunstadt die Ereignisse der Vorwoche beim Spiel in Herschfeld weggesteckt haben. Dabei galt es für nahezu alle Kegler (bis auf Patrick Kalb und Peter Zapf blieben alle deutlich unter ihrem Niveau), wieder in die Spur zu finden. Aber auch der Fauxpas mit den nicht vorhandenen Beitragsmarken, aufgrund dessen die Partie mit 0:8 für Burgkunstadt gewertet wurde, muss abgeschüttelt werden, die Vorgänge wurden intern aufgearbeitet. Nun gilt es, nach vorne zu schauen, denn trotz des peinlichen Ausrutschers ist der Baur SV nach wie vor mitten im Meisterschaftsrennen. Das ist nicht zuletzt dem morgigen Gegner aus Eschlkam zu verdanken. Die Oberpfälzer besiegten Spitzenreiter Eibach und zogen nach Punkten (19:7) gleich. Burgkunstadt liegt zwei Zähler hinter dem Führungsduo. Eibach selbst sollte im Heimspiel gegen Kulmbach leichtes Spiel haben. Ein Sieg ist für die Burgkunstadter also Pflicht. Auch Karlstadt (16:10) hat noch Titelchancen, hat aber aber in Neukirchen (6.) eine hohe Hürde zu überwinden.

Es werden am Samstag (16 Uhr) sicher wieder zahlreiche Fans in die Baur-Hallen ziehen. Vor allem für die treue Anhängerschaft haben die Männer in schwarz-gelb etwas gut zu machen. Als Motivation mag dazu der Erfolg im Hinspiel dienen, als man bei 3:3 Mannschaftspunkten mit einem Kegel gewann. Dazu wird die Baur-Aufstellung wohl ein neues Gesicht bekommen.

Johannes Partheymüller soll neben dem zuverlässigen Kalb zu alter Stärke zurückfinden. Michael Carl rückt dafür zu Kevin Milde ins Mittelpaar, während Tobias Rießner sich ins Schlusspaar zu Peter Zapf gesellen wird. Nico Samel hat die Jokerrolle. (tc)

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