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KREIS LICHTENFELS

SKC und Baur auswärts gefordert

Bayernliga Nord Kegler Bericht
Tobias Rießner könnte bei den Burgkunstadtern in das zuletzt erfolgreiche Team rutschen. Foto: Thomas Carl

Kegeln

Nach einem spielfreien Wochenende geht die Reise für die Kegler des SKC Staffelstein in der Bundesliga weiter. Im hessischen Lorsch muss das Team um SKC-Kapitän Torsten Reiser Farbe bekennen.

Bundesliga, Herren

Nibelungen Lorsch – SKC Staffelstein

Lorsch nimmt mit zwei Heim-siegen gegen Aufsteiger Hirschau und Schwabsberg den vorletzten Tabellenplatz ein und hat auf die Nicht-Abstiegsplätze bereits drei Punkte Rückstand. Doch das Abstiegsgespenst scheint Wirkung zu zeigen, da in den letzten Spielen bei den Hessen ein Anstieg der Leistungen zu erkennen war. Der mehrfache NBC-Pokal-Teilnehmer besitzt mit Jochen Steinhauer und Frank Gutschalk zwei starke Akteure in seinen Reihen die jederzeit in der Lage sind, ein Spiel zu drehen.

Die Staffelsteiner sollten also auf der Hut sein. Nach den Niederlagen in Bamberg und gegen Zerbst wollen die SKCler wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. „Nicht nach hinten schauen sondern nach vorn“, gibt Mannschaftskapitän Torsten Reiser die Marschroute aus. Denn nur ein Sieg über Lorsch hilft weiter im Kampf um die internationalen Startplätze. Da der Rückstand auf Rang 3, der für die Qualifikation zum NBC-Cup nötig ist, schon drei Punkte beträgt, ist der SKC auf Schützenhilfe angewiesen. (tre)

Bayernliga Nord, Herren

SV Herschfeld – Baur SV Burgkunstadt

Vor einer hohen Hürde stehen die Kegler des Baur SV Burgkunstadt am Samstag (15.30 Uhr) beim Tabellensechsten SV Herschfeld. Um ihre Titelchancen zu wahren, ist ein Sieg für die Burgkunstadter bei den heimstarken Unterfranken nötig. Die haben nur zwei ihrer sechs Heimspiele verloren. Die Männer vom Obermain sind gewarnt.

Mit einem Auge werden die Baur-Kegler (3./17:7 Punkte) auf das Topspiel zwischen Eschlkam (2./17:7) und Spitzenreiter Eibach (19:5) schielen. So könnte es nach diesem Spieltag zu einem punktgleichen Trio kommen, wenn beide Verfolger gewinnen. Zwischen 3243 und 3419 Holz haben die Herschfelder auf ihrer Bahn heuer erzielt, und verloren haben sie nur, wenn sie die 3300 nicht übertrafen.

Somit sollten die Burgkun-stadter 3350 auf die Anlage bringen, um den Sechsten zu schlagen. Die Oberfranken werden wohl nach der Devise, „never change a winning team“, verfahren. Einzig Tobias Rießner könnte für Johannes Partheymüller zum Zug kommen. (tc)

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