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BAD STAFFELSTEIN

TSV-Talente zeigen tolle Leistungen

[WARNING: ATTACHMENT(S) MAY CONTAIN MALWARE]Bericht über Vereinsmeisterschaft
Die beiden Vereinsmeister Klara Klostermann (U16, rechts) und Anna Brückner (U14) beim Zieleinlauf über 800 Meter Foto: TSV

Leichtathletik

Bei kühlem und nassem Wetter fanden die Vereinsmeisterschaften des TSV Staffelstein im städtischen Stadion statt. Die Athleten ließen sich davon nicht beeindrucken und zeigten zum Teil hervorragende Leistungen. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen wurden die individuellen Leistungen abgenommen. Für den Vierkampf standen die Disziplinen Sprint, Sprung, Wurf und Ausdauer auf dem Programm.

Jäger schnellster über 800 Meter

Spannend war der Wettkampf bei den Jungen der Altersklasse U10. Bis zum abschließenden 800-Meter-Lauf lagen nur 14 Punkte zwischen Platz 1 und 3. Luca Büttner hatte die beste Sprintleistung mit 8,5 Sekunden über 50 Meter gezeigt. Elias Brückner die beste Wurfleistung mit 21,5 Metern. Moritz Jäger lief dann jedoch ein beherztes Rennen über die 800 Meter und ließ mit 3:32,5 Minuten seine Kontrahenten so weit zurück, dass er sich mit 877 Punkten den Gesamtsieg vor Büttner (833) und Brückner (826) sicherte.

Luna Stöcklein gewinnt U10

Bei den Mädchen der U10 entwickelte sich ein Zweikampf zwischen der Vorjahressiegerin Emily Lyko und Luna Stöcklein. Stöcklein war sowohl im Sprint (8,7 Sekunden) und im Weitsprung(2,95 Meter) die Bessere, Lyko holte aber im Ballwurf auf. Über 800 m benötigte Lyko 3:35,2 Minuten, doch reichten Stöcklein 3:50,3 Minuten, um am Ende neun Punkte vor Lyko (956) zu liegen. Dritte wurde Sina Gemeiner (819).

Wörner und Zweier gewinnen U8

Bei den jüngsten Athletinnen WU8 gab es eine deutliche Entscheidung. Emma Wörner überzeugte im Weitsprung (2,60 m), im Sprint (9,5 Sek.) und war auch im Ausdauerlauf die Schnellste. Mit 737 Punkten lag sie klar vor Eva Nüsslein (595) und Florentine Kurpanik (468). Bei den Jungen der U8 hieß der Sieger Jan Zweier (402). Die beste Leistung zeigte hier Tom Lunkenbein im Weitsprung (2,35 m), der mit 316 Punkten Platz 2 vor Vincent Lang(151) belegte.

Leni Rose in der U12 klar vorn

In der WU12 war Leni Rose mit 1364 Punkten nicht zu schlagen. Ihre beste Leistung zeigte sie im Weitsprung mit 3,90 Meter. Auf Platz 2 kam Lena Kurpanik (1079) dicht gefolgt von Lena Zillig (1044).

Noah Möller vor Luca Rose in U12

Bei den U12-Jungs duellierten sich Luca Rose und Noah Möller. War Rose noch mit 7,2 Sekunden der Schnellste über 50 Meter, setzte sich Möller mit 4,10 Metern im Weitsprung und 36 Metern im Ballwurf vor dem 800-Meter-Lauf ab.

Hier zeigte Möller seine Stärke, lief nach 2:32,1 Minuten ins Ziel und wurde mit 1524 Punkten Vereinsmeister vor Rose (1386). Ben Jiptner sicherte sich mit 768 Punkten Platz 3 vor Paul Nüsslein (701) und Nils Edner (676).

Bei den U14-Mädchen zeigte Anna Brückner ihr Potenzial. Mit 4,30 Metern im Weitsprung und 10,7 Sekunden über 75 Meter ließ sie Paula Klostermann keine Chance. Mit 1739 Punkten war sie die Gesamtsiegerin.

Bei den Jungen in der U14 entschied Hannes Jäger zwar den Sprint und den Weitsprung für sich, aber Jannes Jiptner blieb ihm auf den Fersen. Erst im Ballwurf konnte sich Jäger mit 34 Metern gegenüber Jiptner (24 m) absetzen. Über 800 Meter holte sich Jäger mit 2:45,6 Minuten den Gesamtsieg mit 1487 Punkten vor Jiptner (1328 Punkte) und Tim Zweier (1140).

U16-Meister ohne Konkurrenz

In der WU16 war Klara Klostermann konkurrenzlos. Sie zeigte mit 4,35 Metern im Weitsprung und 14,1 Sekunden über die 100 Meter ihre Stärken und kam auf 1653 Punkte. Auch Benedikt Süppel hatte keinen Gegner und wurde mit 1357 Punkten Vereinsmeister der MU16.

Vereinsmeister über 1000 Meter

Im 1000-Meter-Lauf der Frauen, Männer und Senioren gewann Michael Köhnlein mit 3:04 Minuten vor Stefan Gemeiner (3:13). Bei den Frauen entwickelte sich ein Dreikampf aus Anna Pfeiffer, Eva Lang und Anne Polak. Pfeiffer (3:42) führte lange, musste sich aber im Endspurt Lang (3:41) geschlagen geben. Polak war nach 3:47 Minuten im Ziel.

Bei den Senioren gewann Kurt Herbicht (3:48) vor Bernhard Hümmer (3:53). (sno)

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