aktualisiert:

KREIS LICHTENFELS

Burgkunstadter riskieren in Coburg nichts und feiern den Titel

[WARNING: ATTACHMENT(S) MAY CONTAIN MALWARE]Sportbericht Schachverein SSV Burgkunstadt vom 7.4.2019 mit Meisterbild
Das Bild zeigt die glücklichen Meister der Bezirksliga West (von links): Johannes Türk, Michael Wagner, Andreas Rebhan, Daniel Völker, Uwe Max, Thomas Müller, Jens Güther und Thomas Barnickel. Auf dem Bild fehlt der Stammspieler für das dritte Brett der SSV Burgkunstadt, Matthias Rotsch. Foto: SSV

Schach

Spannender hätte der diesjährige Kampf um die Meisterschaft nicht sein können. Bis zum letzten Spieltag war es offen, wer die Spitze erklimmt. Nachdem die Spieler der SSV Burgkunstadt an den ersten sieben Spieltagen gewannen, schwächelten sie im vorletzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten SG Hollfeld/Memmelsdorf. Damit musste im letzten Spiel gegen den Coburger SV die Entscheidung gefunden werden.

Der Kampf mit den Coburgern war davon geprägt, dass der SSV ein 4:4 zum Titelgewinn reichen würde. Während Hollfeld/Memmelsdorf den TSV Tettau mit 5,5:2,5 bezwang, endete das Match der Burgkunstadter schließlich mit dem Mindestresultat von 4:4. Damit hatten die Schacherer vom Obermain mit 3,5 Brettpunkten die Nase vor der SG Hollfeld/Memmelsdorf und feierten die Meisterschaft.

Damit steigen die Burgkunstadter erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in die Bezirksoberliga auf. Die Freude darüber war riesengroß.

Bezirksliga West

Coburger SV – SSV Burgkunstadt 4:4

Alle waren hochmotiviert, galt es doch die Enttäuschung der letzten Saison, in der man ohne eine Niederlage und mit 16:1 Mannschaftspunkten nicht aufsteigen durfte, auszugleichen.

Jens Güther versuchte einen Angriff auf das Königszentrum, doch Dietrich Scheringer igelte sich zum Remis ein.

Johannes Türk trieb seinen e-Bauern bis auf das fünfte Feld. Diesen Eindringling musste Peter Lengerer unter gewissen positionellen Nachteilen mit seinem f-Bauern vertreiben. Eine Punkteteilung war erreicht.

Daniel Völker schaffte es ein ums andere Mal eine undurchdringliche Stellung aufzubauen. Ein Remis gegen Volker Albrecht war damit sicher. Während Thomas Barnickel versuchte auf dem Königsflügel zu punkten, richtete Engin Üstün seine Figuren zu einem möglichen Bauerngewinn auf die Damenseite aus. Mit einem Remis scheuten beide das Risiko eines Verlustes.

Thomas Müller konnte in eine Eröffnungsstellung einleiten, die er aus dem Effeff kannte. Aus diesem sicheren Hafen heraus erreichte er eine Punkteteilung gegen Robert Orendt.

Eine freie Turmlinie, die auf die Königsstellung zielte und zwei Springer in der Hinterhand waren für Michael Wagner die Garanten für eine sichere Partie. Und Klaus von Löffelholz war deshalb mit einem Remis sehr zufrieden.

In bewährter Manier blies Ersatzspieler Andreas Rebhan zum Angriff auf den gegnerischen König. Sein f-Bauer setzte sich forsch in Richtung der feindlichen Königsbauern in Bewegung. Christof Jacobi war deshalb gegen ein Remis nicht abgeneigt.

Uwe Max verschaffte sich früh ein starkes Bauernzentrum und übte Druck auf das Bauernzentrum von Harald Seifert aus. Angesichts des Spielstandes opferte er sich in ein Remis. (bar)

Weitere Artikel