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LICHTENFELS

FCL peilt 40-Punkte-Marke an

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Beim 3:2-Hinspielsieg der Lichtenfelser stellte Andraes Mahr (links) seine Kopfballstärke unter Beweis. Sein Kollege Tobias Geldner sowie die Friesener Marcel Lindner und Nils Firnschild (von links) haben in dieser Szene das Nachsehen. Foto: Archiv/Czepera

Fußball-Landesliga Nordost

Die guten Leistungen der vergangenen Spiele endlich mal wieder in ein Erfolgserlebnis ummünzen, das haben sich Spieler und Trainer beim Fußball-Landesligisten FC Lichtenfels vorgenommen. Am heutigen Mittwochabend (18 Uhr) bietet sich für das Team um das Trainergespann Alexander Grau/Christian Goller die nächste Gelegenheit. Dann geht es zum Nachholspiel beim SV Friesen. Das Spiel war ursprünglich für den 23. Spieltag angesetzt, konnte jedoch wegen der widrigen Platzverhältnisse nicht wie geplant am ersten März-Wochenende über die Bühne gehen.

Beide Teams im Tief

Mit Friesen und dem FCL treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in diesem Jahr bisher kaum Zählbares mit nach Hause genommen haben. Für Friesen lief es zuletzt sogar noch schlechter: Während die Lichtenfelser den Spitzenteams aus Neudrossenfeld und Schwabach jeweils einen Punkt abtrotzten, fing sich Friesen in den letzten beiden Niederlagen (1:5, 0:3) acht Gegentreffer. Das versetzt den Lichtenfels Coach Grau in Alarmbereitschaft.

„Die Friesener werden alles reinhauen, um diesen Trend wieder umzukehren und sich von der Abstiegszone zu lösen“, rechnet Grau mit einer schwierigen Aufgabe.

Respekt vor SVF-Offensive

Großen Respekt hat der FCL-Trainer vor dem gegnerischen Angriff: „Friesen hat offensiv einige sehr gute Leute in seinen Reihen mit Christian Brandt, David Daumann, Nils Firnschild und Max Schülein. Das sind gefährliche Leute, vor denen man auf der Hut sein muss.“ Auf diese Spieler muss die zuletzt nicht ganz sattelfeste Lichtenfelser Abwehr aufpassen.

Der FC Lichtenfels selbst gerät jedoch auch allmählich unter Zugzwang. Im Kalenderjahr 2019 hat die Mannschaft noch keinen Dreier eingefahren. Immerhin läuft es tendenziell auf dem Platz immer besser. „Mit den Leistungen aus den letzten drei Spielen sind wir zufrieden. Die Ausbeute war aber noch dürftig. Das liegt auch an gröberen Fehlern, die zu Gegentoren führten, und vorne konnten die Chancen nicht gut genug genutzt werden“, hat Grau die Schwachstellen seiner Truppe ausgemacht. Genau diese Schwächen gilt es nun, im Rahmen einer konzentrierten Leistung abzustellen.

Die Begegnung am Wochenende gegen Schwabach gibt jedenfalls Anlass zu Optimismus. „Wir hoffen natürlich, dass uns die leidenschaftliche Leistung in der letzten halben Stunde, die uns noch den Punkt gerettet hat, Schwung gibt“, sagt Grau. Nun soll der erste Dreier des Jahres folgen, denn die Zielsetzung für das Nachholspiel ist klar: „In Friesen wollen wir versuchen, die 40 Punkte voll zu machen. Dafür müssen wir den Schwung aus dem Schwabach-Spiel mitnehmen. Das war eine gute Leistung gegen ein absolutes Spitzenteam, vor allem bei der Arbeit gegen den Ball.“ Mit 40 Punkten wäre der FCL endgültig alle Sorgen los und könnte noch einmal einen Angriff in Richtung Tabellenplatz 5 wagen.

FC Lichtenfels: Kraus, Köster – L. Dietz, Hellmuth, Scholz, Mohr, Geldner, L. Jankowiak, Wagner, Wige, Graf, Zollnhofer, Goller, Schaller, Pfadenhauer, Schardt, Ljevsic, Schunke

Von unserem Mitarbeiter

Tobias Ebner

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