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BURGKUNSTADT

Wer stoppt die Talfahrt?

Sport Handball: Vorbericht der HG Kunstadt: Zu Gast bei einem schwer angeschlagenen Hausherren
Bei der 30:34-Hinspielniederlage gegen damals noch starke Münchberger markierte der Kunstadter Kreisspieler Marco Scholz vier Tore. Am Samstag rechnen sich die HGler im Duell, in dem beiden Mannschaften das Wasser bis zum Hals steht, Chancen auf einen Erfolg aus. Foto: Matthias Schneider

Handball

Fünf Spieltage vor Saisonende ist die Abstiegsgefahr bei den Landesliga-Handballern der HG Kunstadt weiter groß. Doch besitzt das Team von HGK-Spielertrainer Johan Andersson noch fünf Chancen, die nötigen Punkte für den Ligaverbleib einzufahren. Die erste Gelegenheit bietet sich dem Aufsteiger am Samstagabend (19.45 Uhr), wenn die Kunstadter beim TV Münchberg in der Gymnasiumhalle auflaufen.

Der Blick auf die Rückrunde macht deutlich, dass sich die HG trotz aller Nackenschläge der letzten Wochen berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg machen darf. Zwar ist die Kunstadter Punktausbeute in der Rückrunde mit 5:11 Zählern eher mager, doch bei den Gastgeber fällt die Bilanz mit 4:12 Punkten noch schlechter aus. So legte das Team von TVM-Trainer Frank Lichtinger, das in der Hinrunde noch als Anwärter für Platz 2 gehandelt worden war, eine Talfahrt bis auf Rang 7 (22:20 Punkte) hin.

Münchberger Talfahrt

Der Abstand der Münchberger zum Abstiegsrelegationsplatz beträgt nach der 17:27-Schlappe beim TSV Mainburg vor einer Woche gar nur noch zwei Punkte. So stehen die Ostoberfranken im Heimspiel gegen Kunstadt gehörig unter Druck.

Vor allem personelle Sorgen haben den TVM in diese Lage gebracht. Doch selbst wenn Leistungsträger wie Jan Lad oder Liga-Torschützenkönig Vit Kalas wie zuletzt in Mainburg an Bord sind, ist dies nicht mehr – wie noch in der Vorrunde – eine Garantie auf Erfolg. Vor allem in Mainburg machte die Mannschaft den Eindruck, als hätte sie den Abstiegskampf noch nicht angenommen und den Ernst der Lage nicht erkannt.

Gegen die HGK wird dies sicher anders sein. Dennoch dürfen Oester & Co. darauf hoffen, auf einen verunsicherten Gastgeber zu treffen. Doch die Jonhansson-Männer müssen für einen Sieg zu altem Selbstvertrauen finden. Die Ausgangslage ist aber nicht so hoffnungslos, wie es die Stimmung nach dem ärgerlichen 31:31-Unentschieden gegen Helmbrechts vermittelt hatte.

HGK mit guten Chancen

Mit zwei Heimspielen gegen Erlangen/Bruck und Auerbach (beide 20:22 Punkte) hat die HGK (17:25) zwei direkte Konkurrenten im Kampf um den Relegationsplatz noch in eigener Halle. Für den Ligaverbleib ist aber der ein oder andere Auswärtspunkt nötig. Doch die letzten Zähler holte die HGK am 4. November.

Schafft es das Team, den Frust der letzten Wochen aus den Kleidern zu schütteln, ist in Münchberg durchaus ein Sieg drin.

Von unserem Mitarbeiter Matthias Schneider

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