LICHTENFELS

TSL mit Hoffnung zum Tabellennachbarn

TSL-Handballvorschau
Ein einmaliges Comeback bei der TS Lichtenfels gibt es am Samstag in MÜnchberg für Torhüter Andreas Lutz, der den ...

Handball

(gü) Von der Papierform her handelt es sich mit der TS Lichtenfels (4:8 Punkte) und der Reserve des TV Münchberg (4:6) um zwei in etwa gleichstarke Bezirksliga-Mannschaften, die am Samstag (15.45 Uhr, Gymnasiumhalle Münchberg) aufeinandertreffen. Beide Teams befinden sich im unteren Tabellendrittel und benötigen dringend Punkte.

Im TSL-Lager hat man die Vorwochen-Niederlage gegen Coburg verdaut. „Die TS Coburg war die klar bessere Mannschaft, und aus solchen Spielen lernen viele unserer jungen Spieler mehr, als aus Siegen“, erklärt TSL-Spielertrainer Cornelius John. Gegen die nächsten Gegner TV Münchberg II und das Liga-Schlusslicht HSG Rödental II (am 16. Dezember) rechnen sich die Trainer der Korbstädter deutlich größere Siegchancen aus und damit auch die Möglichkeit, mit einem ausgeglichenen Punktekonto in die Weihnachtspause zu gehen.

Die Personallage hat sich bei Lichtenfels gegenüber der Vorwoche minimal entspannt. Den verletzten Keeper Tim Renner wird einmalig Andreas Lutz ersetzen. John hofft, dass Leon Geuer und Mario Macheleid wieder einsatzbereit sind, damit mehr Wechseloptionen bestehen. Benedikt Freiburg fällt weiter aus.

Der Gastgeber ist nur schwer einzuschätzen, da er sich bisher recht launisch zeigte. So verlor der TVM II nur knapp gegen Klassenprimus HC Bamberg II, handelte sich dann wieder saftige Pleiten gegen Ebersdorf oder Weitramsdorf ein. Insofern hängt bei den Ostoberfranken wohl viel vom Personal ab, das ab und an mit Spielern aus der „Ersten“ aufgefüllt wird. Viele Faktoren sprechen dafür, dass das Duell am Samstag eines auf des Messers Schneide wird: „Hoffentlich mit dem Quantum Glück auf unserer Seite, das sich unsere Mannschaft mit beherzten Auftritten verdient hat!“, so John.