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LICHTENFELS

FCL-Trainer Grau warnt vor Gegner

FC E Bbg gg Baiersdorfer 201018 16 Schmitt
Der Baiersdorfer Nico Geier (links), hier im Zweikampf mit Marco Schmitt vom FC Eintracht Bamberg, traf beim 3:0-Vorrundensieg der Mittelfranken in Lichtenfels zweimal. Sein drittes Saisontor erzielte Geier am vergangenen Samstag beim 3:0-Sieg des BSV in Großschwarzenlohe. Auf ihn muss die FCL-Abwehr am Sonntag aufpassen. Foto: Archiv/sportpress

Fußball-Landesliga Nordost

Die Landesliga-Fußballer des FC Lichtenfels gehen nach zuletzt drei Siegen in vier Partien mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung am Sonntag (14 Uhr) beim Baiersdorfer SV. Einzig die 0:1-Niederlage gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Sonnefeld trübt die Bilanz. Am vergangenen Wochenende wurde vor den heimischen Fans die SpVgg Selbitz mit 2:0 bezwungen.

Grau lobt sein Team

Positive Ansätze konnte Trainer Alexander Grau in dieser Partie vor allem in der zweiten Spielhälfte erkennen. „Da haben wir unsere Sache über weite Strecken viel besser gemacht als in der ersten Halbzeit. Wir haben mehr kombiniert und uns besser in den Räumen bewegt. Dadurch hatten wir mehr Ballbesitz und konnten uns so eine Vielzahl an guten Chancen erarbeiten. Im Endeffekt haben wir so verdient gewonnen“, fasst Grau zusammen.

In ähnlicher Manier soll es am Sonntag weitergehen. Doch Vorsicht ist geboten: Nach zuletzt vier Pleiten in Folge fuhren die Baiersdorfer am vergangenen Wochenende wieder einmal einen Dreier ein und haben sich damit wieder etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Derzeit liegt die Truppe damit auf Position 13 in der Tabelle, während die Lichtenfelser als Siebter im gesicherten Mittelfeld rangieren. Doch nicht nur die aufsteigende Formkurve des Gegners treibt Grau die Sorgenfalten ins Gesicht. Auch die Erinnerung an die 0:3-Heimniederlage im Hinspiel im Juli, als der FC nach fünf Minuten mit 0:2 zurücklag, ist bei ihm noch äußerst präsent.

„Die Baiersdorfer agieren sehr robust und kommen über den Zweikampf ins Spiel. Im Hinspiel hatten wir einen schlechten Tag. Wir hatten uns keine Möglichkeiten erspielt, zudem war der Gegner sehr griffig. Daran wird sich nichts geändert haben. Auch wenn sie zuletzt nicht gewonnen haben, verliefen ihre Spiele immer sehr knapp. In den Partien gegen die Top-Teams haben sie viel Lob von außen erhalten“, warnt Grau daher folgerichtig davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

Taktik bleibt die Gleiche

An der eigenen Erfolgstaktik der letzten Wochen hält das Trainerteam der Lichtenfelser um Grau und seinen Kollegen Christian Goller allerdings fest. Als Grundstein soll weiter eine stabile und kompakte Defensive dienen. „In den letzten fünf, sechs Spielen haben wir kein einziges Gegentor mehr aus dem Spiel heraus bekommen, sondern nur noch bei Standard-Situationen. Zudem sind wir offensiv immer in der Lage, ein Tor zu machen“, weiß Coach Grau haargenau um die Stärken der Lichtenfelser Mannschaft.

Zugute kommt ihm dabei, dass sich das Lazarett der Lichtenfelser allmählich wieder lichtet. Bei der Mannschafts- und Kader-Aufstellung stellte dies bisher das größte Hindernis dar. „Bisher konnten wir aus verschiedenen Gründen nie mit der gleichen Elf beginnen. Das ist ein Grund für unsere fehlende Konstanz. Das konnten wir aber gut auffangen, denn wir verfügen über 18 Spieler auf ähnlichem Niveau. Die Spieler kommen jetzt bis auf ein, zwei Langzeitverletzte alle langsam zurück. Wer in Baiersdorf dabei ist, haben wir erst beim Abschlusstraining entschieden“, so Grau.

In der Begegnung am Sonntag wollen die Lichtenfelser dann ihre Sache besser machen als im Hinspiel und so weiter Selbstvertrauen tanken.

FC Lichtenfels: Kraus, Köster – Wige, L. Dietz, L. Jankowiak, Ljevsic, Scholz, Schunke, Mohr, Lulei, Hellmuth, Wagner, Mex, Geldner, Zollnhofer, Pfadenhauer

Von unserem Mitarbeiter

Tobias Ebner

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