LICHTENFELS

Sechs neue Teams in der Landesliga

Fotos FCL
Mit diesen Neuzugängen geht der FC Lichtenfels in seine dritte Landesliga-Saison (sitzend, von links): Trainer Heiko ...

Fußball

(dme/red) Die Fußball-Landesliga Nordost startet am heutigen Donnerstag in die neue Spielzeit – mit dem Derby zwischen dem SV Memmelsdorf und dem FC Eintracht Bamberg (18.30 Uhr). Die Liga hat gegenüber der Vorsaison ein stark verändertes Gesicht: Als Bayernliga-Absteiger ist der TSV Kornburg dazugekommen, außerdem sind fünf Aufsteiger am Start: SC Großschwarzenlohe, FC Herzogenaurach, FC Eintracht Bamberg, FC Vorwärts Röslau und FC Coburg.

Mehr Derbys

Alexander Grau, zusammen mit Christian Goller im Gespann Trainer beim FC Lichtenfels, erwartet eine spannende Saison: „Außergewöhnlich ist, dass sich kein Landesligist in der Relegation mit den Bezirksligisten durchgesetzt hat. Die Aufsteiger Eintracht Bamberg, FC Coburg, der SC Großschwarzenlohe oder FC Herzogenaurach lagen mit großem Vorsprung vorn und haben über 70 Punkte geholt. Das spricht für die Stärke der Neulinge.“

Die Teams aus Bamberg und Coburg sind dem FCL-Coach durchaus ein Begriff. „Herzogenaurach hat einen guten Namen, von Großschwarzenlohe weiß ich nur, dass der SC aus der Kreisliga durchmarschiert ist. Vom Bayernliga-Absteiger Kornburg hört man, dass es dort einen Umbruch gibt. Ansonsten sind das für uns komplette Unbekannte“, sagt Grau, der auch vor dem ostoberfränkischen Neuling Röslau warnt. „Die Grenze zu Tschechien ist nahe. Da weiß man nie, was auf einen zukommt.“

In Ostoberfranken bei der SpVgg Selbitz startet der FC Lichtenfels am Sonntag in die neue Runde. Für den FCL gilt es, so Grau, „nicht in die gefährdete Zone zu kommen“. Klar wolle man sich immer verbessern, von der Platzierung, aber auch fußballerisch, sagt der Trainer. „Doch wir wissen, welche Möglichkeiten wir haben, und gehen die Saison mit einer gewissen Demut an.“

Modus unverändert

Der Modus der Landesligen bleibt unverändert: Der Meister steigt in die Bayernliga auf, der Vize darf in die Relegation. Die beiden letzten Teams steigen ab, die Mannschaften auf den Plätzen 15 und 16 nehmen an der Abstiegsrelegation teil. Zudem muss auch der Vierzehnte in die Relegation, falls dieser im Vergleich mit den vier anderen Landesligen nicht Bester ist.

Neudrossenfeld ist Mitfavorit

Fünf Vereine gehen mit einem neuen Trainer an den Start: SG Quelle Fürth, SC 04 Schwabach, SC Feucht, FC Coburg und TSV Sonnefeld. Spielerwechsel gab es bei allen 18 Klubs. Ein Topfavorit ist schwer auszumachen, die Teams selbst nennen einige Vereine. Allerdings kommen der SC Feucht und der Vorjahres-Vizemeister TSV Nürnberg-Buch am häufigsten vor. Aber auch der Lichtenfelser Kreis-Nachbar, der TSV Neudrossenfeld zählt zum Favoritenkreis. Sieben Vereine nannten Neudrossenfeld als einen ihrer Titelfavoriten.