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LICHTENFELS

BFV-Verbandspokal: Doppelschlag entscheidet Partie

DSPO fu czp Pok 3 FCL vs Hof
Am Bayernligisten Hof kam der FC Lichtenfels nicht vorbei, wie hier Pascal Graf (rechts) am Hofer Malik McLemore. Foto: Gunther Czepera

BFV-Verbandspokal

Ein höchst unterhaltsames Fußballspiel bekamen die 220 Zuschauer in der zweiten Qualifikationsrunde des BFV-Verbandspokals zwischen den beiden oberfränkischen Traditionsvereinen FC Lichtenfels und SpVgg Bayern Hof zu sehen. Für den gastgebenden Landesligisten bedeutete es allerdings das Aus, denn der Bayernligist setzte sich souverän mit 4:0 (1:0) durch.

In den Anfangsminuten hatten die Hofer mehr vom Spiel. Der FCL kämpfte und spielte sich besser in die Partie und hatte bis zur 15. Minute drei gute Chancen zur Führung. Doch M. Jankowiak und Geldner schlossen zu schwach und unplatziert ab, und Ljevsic jagte das Leder aus etwa 20 Metern knapp über die Querlatte.

Lichtenfelser befreien sich

Dann übernahm der Bayernligist wieder die Kontrolle und drängte Lichtenfels phasenweise minutenlang in die eigene Hälfte. Zählbares kam dabei jedoch nicht heraus. McLemore, Knoll und Kavalir verfehlten das Gehäuse, Kyndl und noch einmal McLemore scheiterten an Köster bzw. an der Querlatte. Die Hausherren konnten sich ab der 30. Minute vom Hofer Dauerdruck befreien und standen bei einer Doppelchance von Jankowiak und Geldner kurz vor dem 1:0. Dies erzielte auf der Gegenseite dann aber der Gast. Schiedsrichter Potemkin ließ ein hartes Einsteigen gegen Dietz ungeahndet, der Ball fiel McLemore vor die Füße, der das Spielgerät trocken aus 20 Metern ins lange Eck drosch. Kurz vor der Pause hatte der stark spielende Ljevsic die Möglichkeit zum Ausgleich, wurde aber im letzten Moment geblockt.

Auch im zweiten Abschnitt nahm das Match sofort wieder Fahrt auf. Pfadenhauer traf auf der einen Seite per Kopf den Pfosten des Gästetores, Schuberth auf der anderen per Fuß die Latte. Nach gut einer Stunde fiel dann durch einen Doppelschlag die Entscheidung. Ein abgefälschter 18-Meter-Schuss von Knoll trudelte zum 0:2 ins lange Eck, und als Kavalir 60 Sekunden später einen Konter, nach einem Lichtenfelser Fehler in der Vorwärtsbewegung, abgezockt zum 0:3 verwandelte, war die Messe gelesen. Hof spielte die Partie nun routiniert nach Hause und legte in der 77. Minute noch einen Treffer nach. Köster brachte Winter im Strafraum zu Fall. Fleischer verwandelte den Strafstoß zum 0:4.

Der Bayernligist siegte verdient, aber mindestens um ein Tor zu hoch. Lichtenfels spielte couragiert und hielt das Spiel eine Stunde lang offen. Erst zum Ende der Partie hin, als die Kräfte beim Landesligisten nachließen, merkte man den Klassenunterschied.

Die Statistik

FC Lichtenfels: Köster – Mohr (66. M. Hellmuth), Schardt, Wige, Graf, L. Dietz, Geldner, Ljevsic, Wagner (66. Schunke), Zollnhofer, M. Jankowiak (46. Pfadenhauer) / SpVgg Bayern Hof: Guyon – Miranda, Schuberth, Schraps (72. Oxenfart), McLemore, Knoll, Winter, Fleischer (78. Hamann), Feulner, Kyndl (64. Hajek), Kavalir / SR: Roman Potemkin (Friesen) / Zuschauer: 220 / Tore: 0:1 McLemore (41.), 0:2 Knoll (61.), 0:3 Kavalir (62.), 0:4 Fleischer (77., Foulelfmeter)

Von unserem Mitarbeiter Oliver Limmer

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