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SYDNEY / WITZMANNSBERG

Trotz erstem Sieg 2022 gab es wenig zu lachen

Team Germany, L-R. Andreas Mies, Alexander Zverev und  Kevin Krawietz, ATP Cup 2021, Melbourne  ParkTennis - ATP  2021 - Melbourne - ATP Cup -  Melbourne  Park  - Australia - 2021
In Sydney ist Kevin Krawietz (rechts) und Alexander Zverev das Lachen vergangen, denn in der Vorrunde des ATP-Cups kam für die deutsche Mannschaft das Aus. Nun bereitet sich der Witzmannsberger mit seinem etatmäßigen Doppelpartner Andraes Mies (links) auf die Australien Open vor. Foto: Hasenkopf/Tennis Australia /Mark (juergen hasenkopf)

Tennis

Der erste Doppel-Erfolg im neuen Jahr war mehr oder weniger für die Katz! Kevin Krawietz und Tim Pütz besiegten am Donnerstagvormittag (mitteleuropäischer Zeit) zwar das kanadische Doppel Brayden Schnur und Steven Diez mit 6:4 und 6:3, doch zu diesem Zeitpunkt war das deutsche ATP-Cup-Team bereits in der Vorrunde dieses Mannschaftswettbewerbes ausgeschieden. Das deutsche Team hatte durch einen Erfolg von Großbritannien gegen die USA (2:1) schon vor dem letzten Gruppenspiel keine Chance mehr auf das Halbfinale. Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff fehlte vielleicht auch der letzte Biss, denn beide verloren ihre Einzelspiele. Struff unterlag gegen Denis Shapovalov in drei Sätzen und Zverev musste etwas überraschend gegen Kanadas Topspieler Félix Auger-Aliassime die Segel streichen.

Es war die zweite Niederlage der deutschen Mannschaft im dritten Gruppenspiel. Trotzdem ließ sich der Witzmannsberger Krawietz mit seinem Partner Tim Pütz nicht hängen und holte zumindest den Ehrenpunkt. Nach zwei verlorenen Doppeln – eines mit Zverev und eines mit Pütz – sorgten „Krapütz“ somit zumindest für ein versöhnliches Ende des ATP Cups. Der 29-jährige Witzmannsberger kann nun mit einem guten Gefühl aus diesem Turnier herausgehen und sich auf die Australian Open vorbereiten. Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 17. Januar in Melbourne. Dort startet Krawietz erstmals wieder an der Seite seines etatmäßigen Partners Andreas Mies, mit dem er zweimal die French-Open gewonnen hat.

Australien Open mit Andreas Mies

Der Kölner hat die Folgen seiner Knieoperation überstanden und bereits im zweiten Halbjahr 2021 unter Beweis gestellt, dass er konkurrenzfähig ist. (oph)

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