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UNTERSIEMAU

Führungsriege im Bezirk Oberfranken West bestätigt

Tischtennis: Bezirkstag
Bezirksvorsitzender Hartmut Müller (links) mit Vertretern der Vereine aus dem Kreis Lichtenfels die zu Meisterehren kamen. Von rechts der Vertreter des TV Schwürbitz, des RVC Klosterlangheim und des TTC Tüschnitz. Foto: Hans Franz

Tischtennis

Zufrieden sind die Mitgliedsvereine im Tischtennisbezirk Oberfranken West mit ihrem Führungsgremium. Diesen Eindruck jedenfalls vermittelte der diesjährige Bezirkstag in Untersiemau, denn schließlich wurde der entsprechende Personenkreis einmütig wiedergewählt.

Dies trifft für den Vorsitzenden Hartmut Müller (Lichtenfels) ebenso zu wie für seinen Stellvertreter Hans-Albert Braemer (Lautertal), Kassenwart Timo Baumgärtner (Bad Rodach), Vereinsservice-Fachwart Hubert Becker (Wohlbach) und Jugendwart Bernd Fischer (Neustadt).

Wenngleich auch bei den berufenen Bezirksfachwarten keine Veränderungen zu verzeichnen waren, so gibt es in diesem Bereich dennoch einige Probleme.

Drei Ämter bleiben unbesetzt

So konnten die Fachwart-Posten für den Jugend-Mannschaftssport (bisher Fabian Markert), den Breitensport (bisher Gerald Karnitzschky), den Nachwuchs (bisher Werner Schumann) und den Mannschaftssport im Kreis Bamberg (bisher Thomas Schürrer) noch nicht besetzt werden. Bezirksvorsitzender Müller rief deshalb die Versammelten dazu auf, sich in ihrem Umfeld nach geeigneten Nachfolgern umzusehen.

Wie nicht anders zu erwarten, so zog sich die Corona-Pandemie wie ein roter Faden durch die Ausführungen der Redner. Trotz dieser Problematik resümierte Hartmut Müller, dass im Bezirk notwendige Sitzungen abgehalten worden seien, um den Tischtennissport mit all seinen Anforderungen in die richtige Richtung zu lenken. Zumindest konnte dabei auch die abgelaufene Saison 2021/22 als Einfachrunde abgeschlossen werden. Vorausschauend sagte der Bezirkschef: „Jetzt gilt es die Ärmel hochzukrempeln, um in der nun folgenden Saison beste Möglichkeiten für die Ausübung unseres Sports zu gewährleisten.“ Nicht unerwähnt ließ er einmal mehr, dass das ganz wesentliche Ziel die Gewinnung neuer Mitglieder sein müsse.

In seiner zusätzlichen Eigenschaft als Sportwart erinnerte Vize-Bezirksvorsitzender Braemer an die durchgeführten Einzelwettbewerbe und den Ligenspielbetrieb: „Über den sportlichen Wert der Halbserie bei den Punktespielen lässt sich streiten. Auch stellt sich wegen der zahlreichen Absagen bei Einzelsportturnieren die Frage nach dem sportlichen Wert. Letztlich gab es coronabedingt aber keine andere Wahl.“

Eine große Ehrung wurde Werner Schumann vom FC Adler Weidhausen zuteil. Der scheidende Fachwart für Nachwuchssportangebote war bereits seit dem Jahre 1972 in den verschiedensten Funktionen, wie zum Beispiel Lehr- und Jugendwart, Fachwart Schulsport, tätig. Ihm wurde das Ehrenschild des BTTV in Silber ausgehändigt. (hf)

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