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Zertifzierung für Regiomed Klinikum Lichtenfels

Zertifzierung für Regiomed Klinikum Lichtenfels
Das Team des Endeoprothetikzentrums max am Krankenhaus Lichtenfels (v. li.): Robert Wieland (Geschäftsführer), Frau Welsch (EPZ-Dokumentarin), Marco Sondey (Leiter der orthopädischen OP-Pflege), Dr. Damian Oremek (EPZ-Koordinator und Senior-Hauptoperateur), Oberarzt Dr. Gaurav Sharma (Hauptoperateur), Dr. Nadine Suffa (Handchirurgie), Leitender Oberarzt Dr. Dirk Rohrbeck (EPZ-Koordinator und Senior-Hauptoperateur), Leitender Oberarzt Max Schenke (Leiter Gelenkerhalt, Hauptoperateur und EPZ-QM-Beauftragter), Chefarzt Dr. Jörg Harrer (Zentrumsleiter und Senior-Hauptoperateur). Foto: Regiomed

Seit 2014 ist die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Helmut-G.-Walter-Klinikum Lichtenfels/Regiomed Klinikum Lichtenfels als Endoprothetik-Zentrum zertifiziert. Mit der Übernahme der Klinik durch Chefarzt Dr. Jörg Harrer im Jahr 2017 wurde das Zentrum stetig fort- und weiterentwickelt und nun kürzlich als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zertifiziert. Darüber informiert Regiomed in einer Pressemitteilung.

Als EPZmax bekräftige das Klinikum Lichtenfels seinen überregionalen Versorgungsauftrag und biete sowohl Patientinnen und Patienten, als auch Zuweiserinnen und Zuweisern nicht nur die Möglichkeit der operativen Versorgung, sondern beispielsweise auch die Einholung einer Zweitmeinung.

Patientensicherheit und Versorgungsqualität verbessern

Ziel der Zertifizierung von sogenannten Endoprothetikzentren (EPZ) durch die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie sei es, die Patientensicherheit und die Versorgungsqualität weiter zu verbessern und dies für Patienten und Angehörige auch nachvollziehbar zu machen. Die Möglichkeit dieser Zertifizierung biete sich nur den Kliniken, die sich ganz speziell mit dem Gelenkersatz an Hüfte und Kniegelenk beschäftigen und einen definierten Anforderungskatalog erfüllen.

„Gelenkerhalt vor Gelenkersatz“ bleibt die Devise

Als hoch spezialisiertes Gelenkzentrum sei das Klinikum Lichtenfels bereits langjährig als Endoprothesenzentrum zertifiziert. Seit Jahren könne das Klinikum Lichtenfels eine steigende Zahl an Hüft- und Knieoperationen verzeichnen, insbesondere nehme aber auch der Anteil an komplexen Wechseloperationen stetig zu, so dass nun die Zertifizierung zum EPZmax erfolgte.

Diese stehe laut Regiomed für eine besondere Expertise und Fertigkeit des Operationsteams. Die Zertifizierung als EPZmax sei das höchste Qualitätssiegel, das für die Behandlung von Gelenkerkrankungen vergeben werden kann.

„Gelenkerhalt vor Gelenkersatz“ sei dabei dennoch die Devise der Abteilung. Hierbei stehe die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten im Vordergrund. Eines der wichtigsten Qualitätskriterien der Abteilung von Dr. Harrer sei es, das bei jedem Patienten sorgfältig geprüft wird, ob ein Gelenkerhalt möglich ist. Ist das der Fall, setze die Abteilung auf Gelenk erhaltende Therapieverfahren. Sollte sich bei der Diagnosefindung herausstellen, dass das eigene Gelenk nicht mehr erhalten werden kann oder die Lebensumstände des Patienten einem Gelenkerhalt entgegenstehen, würden die behandelnden Ärztinnen und Ärzte den Einsatz eines Kunstgelenks vorschlagen.

Knie- und Hüftoperationen trotz Corona

Trotz Corona und den damit verbundenen Ängsten bei Patientinnen und Patienten sei ein Gelenkersatz ratsam, wenn es zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität oder zu einer dauerhaften Beeinträchtigung der Mobilität kommt. Minimalinvasive Verfahren, die bei den Knie- und Hüftoperationen in der Regel zum Einsatz kämen, verringerten die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus und ermöglichten einen schnellen und reibungslosen Genesungsprozess und ein optimales funktionelles Ergebnis. Das Regiomed Klinikum Lichtenfels verfügt laut Pressemitteilung über hohe Sicherheits- und Hygienestandards.

Klares Ziel des Teams des EPZmax in Lichtenfels sei es, die Patientinnen und Patienten so individuell wie möglich zu versorgen, für jeden spezifischen Fall das optimale Behandlungsverfahren und Implantatsystem zur Verfügung zu stellen und somit das gesamte Spektrum der Endoprothetik anzubieten. Im gesamten Behandlungsablauf seien neben erfahrenen Orthopäden auch Beschäftige aus der Pflege, dem Sozialdienst und der Physiotherapie beteiligt, die in der Nachsorge umfangreiche Kenntnis haben.

Eine Auszeichnung für das gesamte Team

Für den Chefarzt sei die Einhaltung der neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Standards für den Erfolg seiner Arbeit unabdingbar. Daher seien die Förderung einer stetigen Weiterbildung der Mitarbeiter sowie der enge Austausch mit anderen Fachabteilungen Grundprinzipien der Abteilung. Durch eine vernetzte Zusammenarbeit mit den Fachbereichen der Inneren Medizin am Klinikum Lichtenfels könnten auch mehrfacherkrankte, ältere Patienten sicher operiert und bestmöglich behandelt werden. „Das gesamte Team kann stolz auf die Auszeichnung sein“, freut sich Robert Wieland, Krankenhausdirektor am Regiomed Klinikum Lichtenfels über die Zertifizierung zum EPZmax. „Der operative Ersatz des Hüft- oder Kniegelenkes zählt zu den Routineeingriffen von Chefarzt Dr. Harrer und seinem Team. Hierbei dürfen betroffene Patienten auf seine langjährige Erfahrung vertrauen. Gerade deswegen hat es Dr. Harrer mit seinem Team zu Recht geschafft, das Endoprothetikzentrum zu einem umfassenden Gelenkzentrum mit Schwerpunkt Hüft- und Kniegelenksoperationen auszubauen und sich dabei einen überregionalen Ruf zu erarbeiten“, ergänzt Wieland. (red)

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