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LICHTENFELS / BAYREUTH

Weiterentwicklung und Gestaltung inklusiver Sozialräume

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bezirk, vertreten durch Bezirkstagspräsident Henry Schramm (li.), und dem Landkreis Lichtenfels, vertreten durch Landrat Christian Meißner. Foto: Sophie Zeuß

Bei Hilfe zur Pflege, der Altenhilfe und der Behindertenhilfe arbeiten die Landkreise und kreisfreien Städte seit jeher eng mit dem Bezirk Oberfranken zusammen. Dieses Miteinander werde nun durch den Abschluss von Kooperationsvereinbarungen zwischen den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem Bezirk gestärkt, heißt es in einer Pressemitteilung der Bezirksverwaltung.

Bezirk und Landkreis Lichtenfels machen den Auftakt

Die erste dieser Vereinbarungen wurde anlässlich der Sitzung des Bezirksausschusses vor zwei Wochen zwischen dem Landkreis Lichtenfels und dem Bezirk abgeschlossen. Für den Bezirk unterzeichnete Bezirkstagspräsident Henry Schramm, für den Landkreis Lichtenfels Landrat Christian Meißner.

Für Henry Schramm wird die Zusammenarbeit der örtlichen und überörtlichen Sozialhilfeträger durch die Zuweisung neuer Aufgaben und Zuständigkeiten für die Bezirke immer wichtiger: „Landkreise und kreisfreie Städte müssen in die Planungen zu Angeboten und Hilfen für alte Menschen, Menschen mit Pflegebedarf und Menschen mit Behinderungen mehr als bisher einbezogen werden. Örtliche Sozialhilfeträger haben das Recht auf eigenes Tätigwerden. So gewährleisten wir, dass je nach Region individuelle Gegebenheiten und Ziele besser berücksichtigt werden.“

Grundsatz „Hilfen wie aus einer Hand“ soll mit Leben erfüllt werden.

Kernaufgabe der gegenseitigen Unterstützung sei die Weiterentwicklung und Gestaltung inklusiver Sozialräume. Um Missverständnissen vorzubeugen, finde zwischen Bezirk und den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten ein regelmäßiger Informationsaustausch statt, der je nach Vorhaben oder Problemstellung variiere, wird in der Mitteilung erläutert. Aufgrund der Absprachen zwischen den Sozialhilfeträgern würden Beratungsinhalte aufeinander abgestimmt und so Doppelstrukturen vermieden. Der Grundsatz „Hilfen wie aus einer Hand“ solle in der Praxis mit Leben erfüllt werden.

Weitere Kooperationsvereinbarungen mit den übrigen Landkreisen und den vier kreisfreien Städten in Oberfranken sollenfolgen. (red)

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