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LICHTENFELS

Volksbegehren für besseren Radverkehr

Zum Weltfahrradtag am 3. Juni 2022 kündigte ein Bündnis aus Verbänden und Parteien einen bayernweiten Radentscheid an. Auch der Initiative „Klimaentscheid Lichtenfels“ und der Bund Naturschutz Lichtenfels, hier bei einer Raddemo in Lichtenfels, beteiligen sich an der Aktion. Foto: Steffen Biskupski

Zum Weltfahrradtag am 3. Juni kündigte ein Bündnis aus Verbänden und Parteien einen bayernweiten Radentscheid an. In einer Pressemitteilung der Aktivisten der Initiative „Klimaentscheid Lichtenfels“ heißt es weiter: „Durch das Volksbegehren soll im Freistaat endlich der fehlende Rahmen für eine echte Radverkehrsförderung geschaffen werden. Die Mitnahme von Unterschiftenlisten und das Unterschreiben ist ab sofort im BN-Umweltbüro, Coburger Straße 16, in Lichtenfels möglich.

Die Staatsregierung hat sich 2017 das Ziel gesetzt, den bayernweiten Radverkehrsanteil bis 2025 von zehn auf 20 Prozent zu verdoppeln. Bis jetzt ist der Radverkehrsanteil aber nur um zirka einen Prozentpunkt auf elf Prozent gestiegen. Das ist auch kein Wunder: Radwege, Abstellanlagen und Radmitnahmemöglichkeiten fehlen oder sind häufig so dürftig und unsicher, dass sie nicht zum Radfahren einladen.

Breites Bündnis für bayerischen Radentscheid

Getragen wird der Radentscheid Bayern vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Bayern, vom bayerischen Landesverband des VerkehrsClubDeutschland (VCD) und den elf kommunalen bayerischen Radentscheiden. Im Bündnis wirken der BUND Naturschutz (BN) und fünf bayerische Landesverbände politischer Parteien mit.

Ziele für den Radverkehr

Der für ein Volksbegehren erforderliche Gesetzentwurf des Bündnisses hat als Ziel, eine bessere und sicherere Radinfrastruktur. Ausführliche Informationen sind zu finden unter www.radentscheid-bayern.de

Forderungen decken sich mit Vision 2030

Diese Forderungen auf Landeebene decken sich in weiten Teilen mit dem unter Bürgerbeteiligung erarbeiteten Mobilitätskonzept zur Vision 2030, das noch immer auf eine Verabschiedung durch den Stadtrat und eine Umsetzung im Stadtgebiet wartet.“ (red)

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