aktualisiert:

KÖTTEL / EICHIG

Uwe Pliefke spricht für Köttel und Eichig

Uwe Pliefke spricht für Köttel und Eichig
Der Ortssprecher von Köttel, Uwe Pliefke (Mi.) mit seiner Lebensgefährtin Annette Schütz. Es gratulierten Erster Bürgermeister Andreas Hügerich (li.), Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner (2. v.re.) und Dritter Bürgermeister Mathias Söllner (re). Foto: Gerd Klemenz

Die Wahl des Ortssprechers stand im Mittelpunkt einer Versammlung, zu der die Stadt Lichtenfels nach Köttel eingeladen hatte. Dabei stellte sich als einziger Kandidat Uwe Pliefke von der Wählervereinigung Leuchsental-Jura (WLJ) zur Wahl und erhielt auch das Vertrauen der Einwohner von Köttel und Eichig. Somit stellt die WLJ mit Thomas Goller in Klosterlangheim und Alexandra Strauch im Mönchkröttendorf jetzt drei Ortssprecher. In den vergangenen Jahren hatten die beiden Juraorte keinen Ortssprecher.

Uwe Pliefke spricht für Köttel und Eichig
Das Zelt beim Feuerwehrhaus war gut gefüllt. Foto: Gerd Klemenz

Nichts war bei der Ortsversammlung dem Zufall überlassen, denn neben den Abstandsregelungen und der Einhaltung der Hygienevorschriften war sogar ein Festzelt aufgebaut worden, um dem Herbstwetter zu trotzen.

65 Einwohner wünschten sich die Ortssprecherwahl

Uwe Pliefke spricht für Köttel und Eichig
Bürgermeister Andreas Hügerich gratuliert dem neuen Ortssprecher. Foto: Gerd Klemenz

Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD) hob die wichtige Stellung eines Ortssprechers hervor. Er sei Ansprechpartner und Sprachrohr für die Bürger und kann die Interessen der Ortssteilen in der Stadt vorbringen. Einen Ortssprecher darf ein Stadtteil beantragen, der keinen eigenen Stadtrat stellt und eigenständige Gemeinde vor der Eingemeindung nach Lichtenfels gewesen ist.

In Köttel und Eichig gibt es 135 Wahlberechtigte, die mit 65 abgegebenen Stimmen die Voraussetzungen für die Ortssprecherwahl geschaffen haben. Die Amtszeit sei analog der des Stadtrats und endet damit am 30. April 2026.

Bei der Frage in die Runde wurde zwar eine Reihe von Bürgern vorgeschlagen, die jedoch nicht bereit waren zu kandidieren. Lediglich der in Köttel wohnhafte Uwe Pliefke sagte zu. Zum geheimen Wahlgang mussten dann alle den Weg in das Feuerwehrhaus von Köttel antreten, doch ging dies recht zügig vonstatten, so dass Wahlleiter Peter Zillig schon bald das offizielle Wahlergebnis verkünden konnte.

Von den 52 abgegebenen Stimmen waren alle gültig, und hiervon entfielen auf Pliefke 50 Stimmen, zwei Stimmen erhielt Steffen Schütz (Junge Bürger). Auf Befragung der Verantwortlichen bekundete der 53-jährige, dass er das Amt des Ortssprechers übernehmen werde, was auch den Beifall der Versammlungsbesucher fand.

Uwe Pliefke spricht für Köttel und Eichig
Ortssprecher Uwe Pliefke von der Wählervereinigung Leuchsental-Jura. Foto: Gerd Klemenz

„Ich möchte mich für das entgegengebrachte Vertrauen der Eichiger und Köttler Bürger bedanken. Gemeinsam werden wir in den nächsten sechs Jahren unsere Belange bei der Stadt einbringen“, so der neue Ortssprecher auf dem Jura. Glückwünsche sprachen Bürgermeister Andreas Hügerich, die Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner und der Dritte Bürgermeister Mathias Söllner, die Stadträte sowie die Anwohner der beiden Juraorte aus.

Bürger monieren Straßenschäden und fehlende Markierungen

Nach der Ortssprecherwahl gab es einige Fragen. So wünschte man sich eine Markierung der abknickenden Vorfahrtstraße aus der Ortsmitte in Richtung Lahm. Denn viele Autofahrer, die aus Richtung Kaspauer kämen, wähnen sich durch den Straßenverlauf auf einer Vorfahrtsstraße zu sein und fahren trotz „Vorfahrt gewähren“ einfach weiter.

Gleich nach Köttel, auf der Verbindungsstraße nach Eichig, sind durch Risse einige Fahrbahnstücke ausgebrochen. Die gleiche Situation liegt auch auf der Verbindungsstraße von Eichig nach Rothmannsthal vor. Eine fehlende Ausschilderung zum Felsenlabyrinth in Eichig wurde von „Maachiger“ Einwohnern bemängelt.

 

Von Gerd Klemenz

Weitere Artikel