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LICHTENFELS

Uli Grötsch lobt Lichtenfelser „Leuchtturmprojekte“

Uli Grötsch lobt Lichtenfelser „Leuchtturmprojekte“
MdB Uli Grötsch (li.) und Bundestagskandidat Simon Moritz (Mitte) informierten sich über die Entwicklungen in der Lichtenfelser Innenstadt und die Herausforderungen der Kommunen im ländlichen Raum. Als Gesprächspartner standen (v. li.) die Stellvertreterin des Landrates, Monika Faber, Erster Bürgermeister Andreas Hügerich, Juso-Vertreter Rudi Eisele, der Lichtenfelser SPD-Vorsitzende Dr. Arnt-Uwe Schille und der SPD-Kreisvorsitzende Sebastian Müller zur Verfügung. Foto: red

Auf Einladung des SPD-Bundestagskandidaten Simon Moritz, kam der Spitzenkandidat der BayernSPD zur Bundestagswahl, Uli Grötsch, MdB, zu einer Stippvisite nach Lichtenfels. Beeindruckt zeigte sich der Bundespolitiker der SPD von der Stadtentwicklung in Lichtenfels, über die Erster Bürgermeister Andreas Hügerich die Gäste mit Begeisterung informierte.

„Die Herausforderungen des ländlichen Raums können nur durch Leuchtturmprojekte in der Fläche gemeistert werden“, waren sich Grötsch und Moritz einig, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD.

Ein Rundumblick am Marktplatz zeigt die „Leuchttürme der Lichtenfelser Innenstadt“. So entsteht mit dem Marktplatz 2 als Archiv der Zukunft ein privates Bauvorhaben, das vom bekannten Architekten Peter Haimerl geplant wurde. Haimerl wurde 2018 mit dem Bayerischen Kulturpreis sowie dem Bayerischen Architekturpreis ausgezeichnet und ist für seine Ideen und Entwürfe auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Simon Moritz ergänzte: „Damit habt ihr in Lichtenfels richtig was gewagt, das wird sich auch auszahlen!“

Als zweites Großprojekt entsteht mit dem Umbau des Marktplatzes 10 durch die Stadt Lichtenfels „eine der modernsten Büchereien“, so Hügerich, mit einem Makerspace und weiteren baulichen Highlights, die diese zu einer besonderen Veranstaltungs- und Erlebnisstätte werden lassen.

Begeistert zeigten sich Uli Grötsch und Simon Moritz auch vom geplanten Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ). Der Umbau des Gebäudes, nämlich der ehemaligen Kirschbaummühle, wird mit elf Millionen Euro vom Bundesumweltministerium gefördert. „Aufgrund des Förderprogramms wird das Gebäude zum CO2-neutralen Alltagsbau“, freut sich Stadt- und Kreisrat Dr. Arnt-Uwe Schille.

„Die Inhalte des FADZ werden von der Hochschule Coburg mit einem Masterstudiengang und gemeinsam mit der heimischen Wirtschaft gestaltet und vom Zweckverband aus Stadt und Landkreis Lichtenfels begleitet“, ergänzte Monika Faber, die ebenfalls im Stadtrat und im Kreistag für das Projekt warb.

Unweit des Marktplatzes, an der historischen Stadtmauer, entsteht ein weiteres privates Projekt mit Leuchtturmcharakter. Auf drei Stockwerken entsteht dort eine soziale Einrichtung mit einer Senioren-WG, einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung und einer Sport- und Physiopraxis. Hügerich freut sich auch hier sehr auf die Umsetzung, da dieses Projekt viele Bereiche der Vision 2030 positiv beeinflusse.

Uli Grötsch und Simon Moritz bedankten sich für die interessante Vorstellung der Projekte. Auch der SPD-Kreisvorsitzende Sebastian Müller zeigte sich stolz über die Entwicklungen in der Kreisstadt. (red)

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