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LICHTENFELS

Sparkassenstiftung Coburg-Lichtenfels gibt fast 21 000 Euro

Sparkassenstiftung Coburg-Lichtenfels gibt fast 21 000 Euro
Die Stiftung der Sparkasse Coburg-Lichtenfels spendete insgesamt 20750 Euro für fünf Fördermaßnahmen: (v. li.) Michael Gehring, Schatzmeister der Schützengesellschaft Neustadt, Erster Bürgermeister Andreas Hügerich, Sparkassendirektor Dr. Martin Faber, Lutz Wachsmuth, 1. Schützenmeister der Schützengesellschaft Neustadt, Carmen Müller vom Förderverein Neustadt zur Pflege demenzerkrankter Personen, Bernhard Schäfer, 1. Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Deutschen Pfadfinderschaft und Sparkassendirektor Roland Vogel. Foto: Alfred Thieret

Die Stiftung der Sparkasse Coburg-Lichtenfels unterstützt seit vielen Jahren die heimische Region auf vielfältige Weise. So freute sich Sparkassendirektor Dr. Martin Faber, dass er in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsvorstands im Beisein seines Kollegen Roland Vogel am Donnerstag im Stadtschloss an fünf Einrichtungen aus der Region eine Spendensumme von insgesamt 20 750 Euro überreichen konnte.

„Unser stifterisches Handeln ist geprägt von der Verbundenheit der Menschen vor Ort und der Verantwortung, die wir in der Region übernehmen“, betonte Dr. Faber.

„Mit der Stiftung möchte sich die Sparkasse als lokales, seit Generationen sehr eng mit Kommunen, Wirtschaft und Bürgern verbundenes Geldinstitut langfristig in der Förderung der heimischen Region engagieren“, so Dr. Faber weiter. Dabei unterstütze die Stiftung ausschließlich gemeinnützige Vorhaben aus den Bereichen Altenpflege, Jugendpflege- und fürsorge, Natur- und Umweltschutz, Völkerverständigung sowie Sport und Kultur. Seit der Gründung vor 24 Jahren habe die Stiftung bereits 265 Vorhaben mit rund 1,26 Millionen Euro unterstützt.

Große Vorfreude auf den Korbmarkt im nächsten Jahr

Zuerst bedankte sich der Gastgeber, der Lichtenfelser Bürgermeister Andreas Hügerich, sehr herzlich für eine Spende der Stiftung, die bereits zur Finanzierung der kulturellen Aktivitäten anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Flechtkulturfestivals Korbmarkt Verwendung fand. „Der 40. Korbmarkt mit Flechtern aus elf bis zwölf Nationen, den großen Flechtinstallationen, den Ausstellungen im Stadtschloss, den Dundus – imposanten Großpuppen aus Geflecht –, die einen magischen Moment in der Innenstadt zauberten, ist ein einmaliges Erlebnis gewesen, von dem die über 150 000 Besucher aus dem In- und Ausland bei bestem Wetter begeistert waren“, stellte der Bürgermeister mit großer Genugtuung fest. Der Korbmarkt habe sich längst zu einem kulturellen Highlight in der Deutschen Korbstadt entwickelt. Die notgedrungene Pause in diesem Jahr steigere sicher die Vorfreude auf den 41. Korbmarkt im Jahr 2021, war sich Andreas Hügerich sicher.

Der 1. Schützenmeister Lutz Wachsmuth der Privilegierten Schützengesellschaft Neustadt bei Coburg freute sich über einen Zuschuss zur Modernisierung der elektronischen Schießanlage für 20 Schießstände für Luftgewehr und Pistolen. Durch diese Attraktivierung der Anlage soll vor allem die Jugendarbeit gefördert werden.

Der Verein zur Förderung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg im Rödentaler Stadtteil Fornbach hatte mit seinem Vorsitzenden Bernhard Schäfer die Idee, im Anschluss an das Freizeitgelände der Pfadfinder auf einem 3000 Quadratmeter großen Grundstück einen ökologischen Lehr- und Schaugarten zu errichten, ein Projekt, das ebenfalls von der Sparkassen-Stiftung gefördert wird. Geplant sind eine Streuobstwiese, ein Magerwiesenbereich, eine Blühblumenwiese, 50 Nistkästen für verschiedene Vögel, ein Insektenhotel, ein Kompostplatz für anfallende Grünabfälle, sechs Kräuterinseln, zehn Schautafeln und eine Benjeshecke.

Mobiler Beamer für AWO-Seniorenzentrum

Carmen Müller vom Förderverein Neustadt zur Pflege demenzerkrankter Personen freute sich über die finanzielle Unterstützung durch die Sparkasse im Hinblick auf die Anschaffung eines Quiek.up-Gerätes für das AWO-Seniorenzentrum in Neustadt. Dabei handelt es sich um einen mobilen Beamer, mit dem man Bilder oder Filme an die Wand oder Decke projizieren kann und der in jedem Zimmer als Hilfsmittel für die soziale Betreuung der Heimbewohner sofort einsetzbar ist.

Vom Verein „Kleine Patienten in Not“, der die Ausstattung von Einrichtungen in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels mit sogenannten Trösterbären beantragt hatte, mit denen Kinder in Not aufgeheitert werden sollen, war kein Vertreter anwesend.

thi

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