aktualisiert:

MISTELFELD

Mein Lieblingsplatz: Wo Bernd Krauß die Seele baumeln lässt

Besonders sehenswert ist der Ausblick auf Mistelfeld von der Landschaftsliege aus. Foto: red

Wo verbringen Sie, liebe Leser, Ihre Zeit am liebsten? Auf dem Balkon, in der Stammkneipe, einem stillen Platz am See, im Wald, am Staffelberg oder dem Kordigast? Natürlich bietet unser schöner Landkreis jede Menge Orte und Plätze, an denen Sie sich am wohlsten fühlen.

Der letzte Spankorbmacher, Werner Herold, hat hier für eine Tafel mit einem Spruch für Wanderer gesorgt. Foto: red

Lassen Sie uns an Ihrem Lieblingsplatz teilhaben und beschreiben Sie uns in Ihren Worten – gerne in Ich-Form –, was diesen Platz für Sie so einzigartig macht. Vergessen Sie bitte nicht, Ihrem Text, der zwischen 3000 und 4000 Zeichen lang sein kann, auch einige schöne Bilder anzufügen. Senden Sie alles unter dem Stichwort „Lieblingsplatz“ per E-Mail an redaktion@obermain.de. Zur Anregung empfehlen wir Ihnen die Beschreibung des Stadtrats Bernd Krauß aus Mistelfeld:

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Diese oder ähnliche Gedanken hat sich neben Goethe auch manch einer in der heutigen Zeit bestimmt schon gemacht. Zuhause ist es am schönsten, so sagt man – und zuhause ist auch mein Lieblingsplatz: mein Wohnort Mistelfeld.

Von hier schaut man auf das neue Baugebiet von Mistelfeld, die weiße Leite, mit den abwechslungsreichen Neubauten. Foto: red

Neben der historischen Pfarrkirche Sankt-Andreas im Dorfkern gibt es rund um Mistelfeld viele weitere malerische Eindrücke, Ansichten und Aussichten zu genießen. Wenn ich mal eine Auszeit brauche, laufe ich hier gerne spazieren oder fahre eine Runde mit dem Rad. Nur wenige Minuten – und ich kann auf einer Bank meinen Gedanken nachhängen, die Seele baumeln lassen und entspannen.

Einladende Rastplätze gibt es viele rundum das Dorf herum

Und einladende Rastplätze dazu gibt es viele: Startet man am Feuerwehrhaus und folgt den ausgeschilderten Wanderwegen Richtung Vierzehnheiligen, wartet bereits am Waldrand ein idyllisches Plätzchen zur Rast. Von hier schaut man auf das neue Baugebiet von Mistelfeld, die Weiße Leite, mit den abwechslungsreichen Neubauten.

am Feuerwehrhaus findet man die Wandertafeln, auf der sowohl der kleine als auch der große Rundweg um das Dorf zu sehen ist. Foto: red

Im Wald, nach links abbiegend (Richtung Klosterlangheim), nähert man sich wieder dem ehemaligen Spankorbmacher-Dorf und kann einen Abstecher in Richtung Beckenleite machen: Dort bietet sich ein weiter Ausblick - bei gutem Wetter erkennt man von hier aus sogar die Veste Coburg.

Die Beckenleite kenne ich schon seit meiner Jugendzeit - dort waren wir als Kinder mit dem Schlitten oder den Skiern unterwegs, genauso am nahe gelegenen Prügelängerla - da steht auch schon die nächste Bank zum Verschnaufen. Der letzte Spankorbmacher, Werner Herold, hat hier für eine Tafel mit einem Spruch für Wanderer gesorgt.

An dieser Stelle möchte ich allen Danke sagen, die für die Pflege der Ruheplätze sorgen, stellvertretend dem Obst- und Gartenbauverein Mistelfeld. Diese ehrenamtlich Tätigen sorgen nicht nur für das Aufstellen der Bänke, sie kümmern sich auch um die Pflege der Rastplätze damit wir alle die Natur in Ruhe genießen können.

Gleich drei Bänke stehen an einem Fleck

Durch das Dorf zurück und über den Weg hoch zum Friedhof findet man – nach einem kurzen Stück über den Forstweg – gleich drei Bänke an einem Fleck. Besonders sehenswert ist der Ausblick auf Mistelfeld von der Landschaftsliege aus.

Egal, welchen Weg man wählt: Mistelfeld ist von jeder Seite aus schön! Foto: red

Gerade jetzt, in diesen besonderen Corona-Zeiten, bietet es sich an, die nahe Gegend neu zu entdecken. Probieren Sie es aus: Am Feuerwehrhaus findet man die Wandertafel, auf der sowohl der kleine als auch der große Rundweg um das Dorf zu sehen ist. Egal, welchen Weg man wählt: Mistelfeld ist von jeder Seite aus schön!“

 

Von Bernd Krauß

Weitere Artikel