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Lichtenfels: 1000 Euro für die Feuerwehren gespendet

Lichtenfels:1000 Euro für die Feuerwehren gespendet
Die Familie Fehn mit dem Ehepaar Ulrike und Prof. Gerhard Fehn (stehend 2. u. 3. v. re.) sowie deren Tochter Felicitas Fehn (kniend) mit dem 13 Monate alten Enkel Raphael bedankten sich bei allen beteiligten Feuerwehrleuten mit einer Spende von 1000 Euro, die Michael Haas (li.) und Andreas Lehe (re.) stellvertretend für alle Kameraden entgegennahmen. Foto: Alfred Thieret

In den Abendstunden des 12. Februar wurde durch eine aufmerksame Nachbarin ein Feuerschein im Dachstuhl des historischen Gebäudes am Marktplatz 28 entdeckt, die sofort die Feuerwehr verständigte und dadurch eine Katastrophe verhinderte.

Die etwa 180 Feuerwehrleute aus verschiedenen Wehren hatten den Brand einer Kabelrolle rechtzeitig im Griff, wodurch das Feuer noch wenig auf das Gebälk übergegriffen hatte.

Als Dank für ihren schnellen Einsatz, der sicher einen größeren Schaden abwendete, übergaben Prof. Gerhard Fehn und seine Frau Ulrike eine Spende von 1000 Euro an die beteiligten Feuerwehren, die stellvertretend für ihre Kameraden der 2. Vorsitzende Michael Haas und der Kommandant Andreas Lehe von der Lichtenfelser Feuerwehr dankend entgegennahmen.

Ein Gebäude mit einer langen Geschichte

Das Ehepaar Fehn erinnerte kurz an die Geschichte des unter Denkmalschutz stehenden Hauses, dessen Ursprung auf das Jahr 1701 zurückgeht und von 1803 bis 1976 die ehemalige „Stadtapotheke“ am Marktplatz beherbergte. Ende der 1970er Jahre habe dann ihr Vater, der freischaffende Künstler Hubert Weber, der 1941 bei einem Unfall beide Hände verlor, das Gebäude erworben und renoviert, erläuterte Ulrike Fehn.

Im vorderen Teil des Hauses habe er 1981 eine Kunstgalerie eröffnet. Zuletzt habe sich das Gebäude samt angrenzender Wohnung seit längerer Zeit im Umbau befunden. Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehren sei es zu verdanken, dass der Schaden am Haus gering blieb und das Feuer nicht auf benachbarte, ebenfalls denkmalgeschützte Häuser übergriff.

„Für unsere Familie war das schnelle Eingreifen vor allem aber deshalb ein großes Glück, weil ein Teil des Lebenswerkes meines Vaters dort lagerte und durch das Feuer und Löschwasser erheblich beschädigt oder gar vernichtet worden wäre“, freute sich Ulrike Fehn.

Von Alfred Thieret

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