aktualisiert:

Krögelhof: Camper setzen sich über Corona-Regeln hinweg

Ein Streifenfahrzeug der Polizeiinspektion Lichtenfels. FOTO Markus Drossel Foto: Markus Drossel

Camper setzen sich massiv über die Corona-Regeln hinweg

Krögelhof

Auf einen Tipp hin ist die Polizei am Samstagabend auf eine Campingveranstaltung im Krögelhofer Wald aufmerksam geworden. Insgesamt trafen die Polizisten dort 19 Personen und mehrere Kinder an. Obwohl ein Hygienekonzept vorhanden war, saß der Großteil der Camper ohne Maske und Mindestabstand im Bereich eines Lagerfeuers. Da die Anzahl der erlaubten Hausstände massiv überschritten wurde, wird nun gegen alle Anwesenden Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet. Alle Camper zeigten sich laut Polizei kooperativ und einsichtig.

Rotbrauner Grabstein vom Friedhof in Hochstadt entwendet

Hochstadt

Da der Grabstein von der letzten Ruhestätte seines Vaters auf dem Friedhof Hochstadt entwendet wurde, hat ein Anwohner Anzeige erstattet. Der rotbraune Grabstein wurde nach dessen Angaben in der Zeit von Donnerstag, 6. Mai, bis Donnerstag, 20. Mai, 17 Uhr, gestohlen. Den Schaden bezifferte der Geschädigte auf etwa 150 Euro. Das Gewicht des Grabsteins ist nicht bekannt. Die Polizei aber nimmt an, dass der Stein nicht von einer Person alleine weggetragen werden konnte.

Zeugen des Diebstahls werden gebeten, sich bei der Polizei in Lichtenfels zu melden: Tel. (09571) 95200.

Falscher Name, falscher Grund: 44-Jähriger mietet sich in Hotel ein

LICHTENFELS

Ein 44-Jähriger aus dem Landkreis hat sich unter falschen Namen und unter Angabe eines falschen Grunds in einem Hotel eingemietet. Er gab an, dass er wegen seiner Beschäftigung ein Zimmer brauche. Des misstrauische Personal teilte dies der Polizei mit, welche eine Kontrolle vornahm. So kam die ganze Wahrheit zum Vorschein. Die Lüge, die wegen der Coronaregeln erfunden wurde, führt nun dazu, dass der Hotelgast eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz erhält.

Heißer Mitternachtsimbiss: Feuerwehren rücken an

Schney

War es der Alkohol, der der Verursacherin die Sinne vernebelte? Am Sonntag um 1.30 Uhr wurde die Mieterin eines Mehrfamilienhauses in der Von-Schaumberg-Straße durch den schrillen Ton eines Rauchmelders aus der Nachbarswohnung aus dem Schlaf gerissen. Sie konnte die Mieterin der Wohnung nicht erreichen, weshalb sie Polizei und Feuerwehr zu Hilfe rief. Durch lautstarkes Klopfen konnte die 38-jährige Wohnungsinhaberin schließlich dazu gebracht werden, die Wohnungstür zu öffnen. In der Wohnung selbst war alles voller Rauch. Die Wohnungsinhaberin hatte wohl der Heißhunger übermannt und sie hatte sich etwas gekocht. Nachdem Essen hatte sie sich schlafen gelegt und dabei eine Pfanne auf der eingeschalteten Herdplatte gelassen. Die Pfanne geriet in Brand. Die Wohnungsinhaberin machte einen stark angetrunkenen Eindruck. Die Feuerwehren aus Schney und Michelau rückten zu der „heißen“ Platte an.

Wegen Wildunfall zur Polizei – und zu Fuß nach Hause

LICHTENFELS

Am Freitagnachmittag kam ein 28-Jähriger zur Polizei und wollte einen Wildunfall mit einem Reh melden, den er zwei Tage zuvor mit seinem Audi hatte. Bei der nachträglichen Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass sein kroatischer Führerschein keine Gültigkeit mehr hatte. Er musste das Auto vor der Polizeiwache stehenlassen. Zudem erhielt der Mann eine Anzeige nach dem Bayerischen Jagdgesetz, weil er einen Verkehrsunfall, beziehungsweise Zusammenstoß mit Schalenwild nicht unverzüglich mitteilte. Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Ordnungswidrigkeit wird sich der Unfallfahrer nun verantworten müssen.

Busfahrer ist unkonzentriert und touchiert Spiegel eines Autos

Lichtenfels

Mit seinem VW-Bus war am Samstag gegen 14.30 Uhr ein Michelauer die Viktor-von-Scheffel-Straße stadteinwärts unterwegs. In einem unkonzentrierten Augenblick geriet er mit seinem Bus zu weit nach rechts und touchierte dabei mit seinem rechten Außenspiegel den linken Außenspiegel eines geparkten VW Crafter. Da der Besitzer des Crafter von ihm nicht gefunden worden konnte, verständigte der Verursacher nach einer Wartezeit die Polizei. Streifenbeamte nahmen den Schaden auf. Der geschädigte Halter erhält postalisch Kenntnis von Unfall und Verursacher. Der Gesamtschaden beläuft sich auf geschätzte 300 Euro.

Kleintransporter mit über 30 Prozent überladen

Lichtenfels

Bei mehreren Verkehrskontrollen haben Beamte der Lichtenfelser Polizei diverse Verstöße nach dem Fahrpersonalrecht und der Straßenverkehrsordnung festgestellt. Bei zwei Kontrollen konnten der Fahrzeugführer die mitführpflichtigen Fahrtnachweise nicht vorweisen. Ein anderer Fahrer hatte seinen Kleintransporter mit über 30 Prozent überladen und musste sein Fahrzeug vor der Weiterfahrt teilentladen. Die Kontrollierten müssen mit empfindlichen Bußgeldern rechnen.

Weitere Artikel