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LICHTENFELS

Konfirmation ein Meilenstein auf dem Weg des Glaubens

Konfirmation ein Meilenstein auf dem Weg des Glaubens
Den Segen Gottes gab Pfarrerin Anne Salzbrenner neun jungen Menschen bei ihrer Konfirmation am Wochenende in der Martin-Luther-Kirche in Lichtenfels mit auf den Lebensweg. Foto: Joachim Wegner

Als „Meilenstein auf dem Weg des Glaubens“ hat Pfarrerin Anne Salzbrenner die Konfirmation von neun jungen Christinnen und Christen bezeichnet, die kürzlich das große Glaubensfest in der Martin-Luther-Kirche gefeiert hatten.

In vergangenen neun Monaten viel über Glaubensthemen gesprochen

In der Vorbereitung auf die Feier hätten die Jungen und Mädchen in den vergangenen neun Monaten viel über Glaubensthemen gesprochen und diskutiert. Denn das Nachdenken über den Glauben in der Konfirmandenzeit solle ein Impuls für das weitere Lebens sein, betonte die Pfarrerin.

Mit ihrer Konfirmation bestätigten die jungen Menschen, dass sie ihren Glauben an den dreieinigen Gott leben wollen und darauf vertrauen, dass Jesus Christus ihr Bruder und Freund ist. Damit könnten sie auch darauf vertrauen, dass der Heilige Geist die Kraft ist, die ihnen Mut zu leben schenkt.

Ihre Predigt stellte Pfarrerin Salzbrenner unter das Bibelwort: „Ich will dich segnen und Du sollst ein Segen sein.“ Diese Worte aus dem ersten Buch Mose sollten den Konfirmanden den Rücken auf ihrem Lebensweg stärken. Anne Salzbrenner äußerste die feste Überzeugung, dass der Segen des einen Gottes die Menschen zum Leben fähig machen kann, wenn sie sich trotz mancher Zweifel darauf einlassen.

„Mit dem Segen Gottes könnt ihr frei sein“

Denn der Segen ist etwas Besonderes. Ihn zugesprochen zu bekommen sei nicht nur ein netter Wunsch. „Mit dem Segen Gottes könnt ihr frei sein!“, rief die Pfarrerin den jungen Christen zu. Frei sein ohne Angst vor der Zukunft, frei von Egoismus, frei von ständigen Sorgen, frei von dem Bedürfnis, alles erklären zu müssen und auch frei von ständigem Misstrauen gegenüber anderen.

Mit dem Segen würden Menschen stark gemacht, ihre Fantasie auszuleben. Anne Salzbrenner wünschte den jungen Menschen, die mit der Konfirmation erwachsen in der Kirche werden, dass sie sich etwas zutrauen und aktiv werden. Segen im Namen Gottes verleihe den Menschen Schwung so wie einst Abraham, der mit Sack und Pack seine Heimat verlassen habe, um etwas Neues zu wagen.

Eigene Erfahrungen im Leben machen

Doch zum Segen für andere könne nur werden, wer seine eigenen Erfahrungen im Leben gemacht hat. Trotz vieler Turbulenzen, die auf sie zukämen, wünschte die Pfarrerin ihren jungen Zuhörern, dass sie ihr Leben mit beiden Händen anpacken und etwas daraus machen. Zur Erinnerung an die Freiheit, die Gottes Segen schenkt, überreichte die Pfarrerin den Konfirmanden einen Anhänger mit einer Taube und rief ihnen zu: „Die Türe steht offen. Fliegt hinaus als Gesegnete hinaus ins Leben!“

Nach der Einsegnung der Konfirmandinnen und Konfirmanden und einem Wort des Kirchenvorstands Daniel Kalkus feierten die jungen Menschen das Heilige Abendmahl. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann an der Orgel.

Von Joachim Wegner

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