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MISTELFELD

Kommandantenwahl bei der Freiwilligen Feuerwehr Mistelfeld

Kommandantenwahl bei der Freiwilligen Feuerwehr Mistelfeld
Kommandantenwahl bei der Feuerwehr Mistelfeld, von links: Feuerwehrreferent Roland Lowig, KBM Alexander Klose, stellvertretender Kommandant Christian Ultsch, Bürgermeister Andreas Hügerich, Kommandantin Christina Vogel, KBI Hermann Schuberth, Vorsitzender Tobias Gareis und sein Stellvertreter Julian Geldner. Foto: Alfred Thieret

Bei der Kommandantenwahl der Freiwilligen Feuerwehr im Feuerwehrgerätehaus wurden die bisherige Kommandantin Christina Vogel und ihr Stellvertreter Christian Ultsch mit großer Zustimmung wiedergewählt.

Bürgermeister Andreas Hügerich lobte den Einsatz der beiden Kommandanten, die vor sechs Jahren in ganz jungen Jahren diese verantwortungsvolle Arbeit übernahmen. Es seien keine leichten sechs Jahre gewesen, schließlich habe es wichtige Neuerungen in dieser Zeit gegeben.

Feuerwehrbedarfsplan und eigenes Budget

Dabei nannte er zum einen den Feuerwehrbedarfsplan, mit dem auch die Beschaffung der Feuerwehrfahrzeuge geregelt wird und der im kommenden Jahr, Corona-bedingt mit Verspätung, neu aufgestellt und im Stadtrat für weitere fünf Jahre verabschiedet werden soll. Und zum anderen die neu eingeführte Budgetierung, die den Feuerwehren ein eigenes Budget zur Beschaffung von notwendigen Geräten zur Verfügung stellt.

Sie hätten die Herausforderungen, die ihnen als Kommandanten oblagen, hervorragend gemeistert und die Mannschaft zusammengehalten und geformt. Für diese tolle Arbeit dankte ihnen der Rathauschef.

Anerkennende Worte für die Feuerwehr vom Bürgermeister

Er weitete seine anerkennenden Worte auf alle Feuerwehrleute aus. „Egal ob es ein Feiertag oder mitten in der Nacht ist, unabhängig davon, ob es sich um einen Brand, ein Starkregenereignis oder eine andere technische Hilfeleistung handelt, ihr seid immer zur Stelle, die Bevölkerung kann sich auf euch verlassen“, stellte der Bürgermeister voller Hochachtung fest.

Bei der geheimen Wahl wurde die 30-jährige Kommandantin Christina Vogel abgesehen von einer ungültigen Stimme einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Ihr bisheriger Stellvertreter, der 28-jährige Christian Ultsch, setzte sich klar gegen seinen Mitbewerber Mario Bauer mit 20:1 Stimmen durch.

„Das Ergebnis hat gezeigt, dass wir sehr zufrieden mit eurer Arbeit sind und dass wir euch mögen, so wie ihr seid.“
Tobias Gareis, Vorsitzender

Christina Vogel bedankte sich bei ihrer Mannschaft für das gute Miteinander und das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Die vergangenen Jahre seien sehr turbulent und Corona-bedingt auch sehr schwierig gewesen. Man habe aber auch diese Zeit etwa durch Online-Übungen bewältigt. Auch Christian Ultsch freute sich auf eine weiterhin gute Teamarbeit.

Der erste Gratulant war der Bürgermeister, der den beiden wiedergewählten Kommandanten weiterhin eine glückliche Hand wünschte. Zugleich freute er sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Vorsitzender Tobias Gareis bedankte sich bei den beiden Kommandanten für die Leistung während ihrer ersten Amtsperiode und beglückwünschte sie zur Wiederwahl. „Das Ergebnis hat gezeigt, dass wir sehr zufrieden mit eurer Arbeit sind und dass wir euch mögen, so wie ihr seid“, stellte er anerkennend fest.

In drei Jahren wird 125-jähriges Bestehen gefeiert

Vor sechs Jahren sei eine neue Führungsriege im aktiven Dienst gewählt worden, die ihre Sache sehr gut gemacht habe, weshalb sie zurecht wiedergewählt wurde, unterstrich Feuerwehrreferent Roland Lowig in seinem Grußwort. Kreisbrandinspektor Hermann Schuberth blies ins gleiche Horn und hob die Leistung der jungen Kommandanten, aber auch der Mannschaft, die hinter ihnen steht, hervor. Zugleich erinnerte er an das in drei Jahren bevorstehende 125-jährige Jubiläum der Feuerwehr Mistelfeld.

Auch Kreisbrandmeister Alexander Klose beglückwünschte das Kommandantenduo zur Wiederwahl und bedankte sich für sein Engagement. Allgemein erhielten die beiden Kommandanten genauso wie die beiden ebenso jungen Vorsitzenden sehr viel Lob für ihre Leistung und die gute Zusammenarbeit.

Von Alfred Thieret

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