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In Kösten gibt es einen Korb im Mais

In Kösten gibt es einen Korb im Mais
Kommenden Samstag eröffnet das Maislabyrinth „Ein Korb im Mais“ nahe der Autobahnausfahrt Lichtenfels Nord im Stadtteil Kösten. An den Wochenenden auch mit Bewirtung. Zu sehen sind, von links, Marco Wagner, Daniel Ultsch mit Sohn Lukas, Emilia, Leonie, Luisa, Silke, Korbstadtkönigin Alicia I. und Elke Frech. Foto: Rainer Glissnik

Der Mais ist heuer gut gewachsen. Optimale Grundlage für „Ein Korb im Mais“ bei Kösten. An der Autobahnausfahrt eröffnet am Samstag, 18. Juli, inmitten des „Gottesgartens“ zwischen der Basilika Vierzehnheiligen und Kloster Banz im Ortsteil Kösten wieder ein Maislabyrinth. Erste Besucherin war Korbstadtkönigin Alicia Vetter. Sie ist begeistert über dieses natürliche Freizeiterlebnis in ihrer Heimat. Natürlich probierte sie das Erlebnis im Maislabyrinth selbst aus. Und sie fand auch wieder heraus.

2018 ließ Marco Wagner, Landwirt aus dem Küpser Ortsteil Weides, in Kösten zum ersten Mal das Maislabyrinth „14 Heiligen im Mais“ gedeihen. Das Labyrinth hatte damals die Struktur der Basilika. Es war ein voller Erfolg. Aus ganz Oberfranken kamen die Besucher und auch viele Urlauber nutzten das Erlebnis.

In diesem Jahr wächst der Mais wieder

Im vergangenen Jahr zeigte sich, dass die Trockenheit immer mehr zum Problem unserer heimischen Landwirtschaft wird. Letztes Jahr wurde der Mais nur höchstens einen Meter hoch – und blieb damit mehr als überschaubar. Nichts für ein richtiges Labyrinth. „Heuer hat es Gottseidank so viel geregnet, dass der Mais gedeihen kann“, ist Marco Wagner ziemlich erleichtert. Fest mit Lichtenfels verbunden ist die Korbflechterei und so wurde heuer das Maislabyrinth als riesiger Korb gestaltet. Landwirte suchen immer auch nach Einkommensalternativen, aber mit diesem Projekt geht es dem Landwirt und seinen Mitstreitern um mehr. Wenn man wie die Wagners selbst Kinder hat ist schnell eine Verbindung von Natur und Freizeitspaß gefunden. Kinder erleben mit ihren Familien im Maislabyrinth Freizeitspaß und Natur hautnah. Marco Wagner hofft so auch dazu beizutragen dass die Kinder Freude in und an der Natur erleben.

Auch sonst ist für Abwechslung gesorgt

Ein Sandhaufen mit Spielzeug vor dem Maisfeld sorgt gerade für die Kleineren für Spaß. Die Strohhüpfburg fällt größer als beim letzten Mal aus. Beim ersten Mal waren einige Biertischgarnituren aufgestellt, heuer ist es ein größerer offener Pavillon. Und erstmals gibt es an den Wochenenden auch eine Bewirtschaftung. Diese wird ab dem Beginn der Sommerferien am 24. Juli am Maislabyrinth stehen. Freitags wird diese dann immer ab 16 Uhr vor Ort sein, am Samstag ab 14 Uhr und am Sonntag bereits ab 11.30 Uhr. Das Ende richtet sich jeweils nach dem Betrieb auf dem Gelände. Natürlich können auch Speisen mitgenommen werden.

In Kösten gibt es einen Korb im Mais
Auch außerhalb des Maislabyrinths gibt es Spielmöglichkeiten. Foto: Rainer Glisnik

Damit das Labyrinth für den Nachwuchs noch einen weiteren Reiz hat gibt es am Eingang Stempelkärtchen, die an vier zu findenden Stationen im Maisfeld abgestempelt werden können. Diese können am Eingang mit dem Absender versehen eingeworfen werden. Am Ende der Saison werden aus diesen Karten drei Gewinner gezogen.

Die Gewinner aus dem Jahr 2018 gezogen

Dies gab es schon beim ersten Maislabyrinth. Nachdem letztes Jahr alles ausfiel, wurden jetzt vor Beginn von Korbstadtkönigin Alicia Vetter die Gewinner des ersten Labyrinths im Jahr 2018 gezogen. Hauptgewinner eines Hoverboards ist Ella Schrenker aus Bad Staffelstein. Den zweiten Preis, eine Schaukel, gewinnt Luisa Lorenz aus Nordhalben. Ein Gutschein über 50 Euro von der Spielkiste Burgkunstadt geht an Yvonne Leikeim in Marktzeuln. Preisübergabe ist am Sonntag, 26. Juli, um 14 Uhr.

Extra hoch und extra blickdicht

Das Labyrinth ist Ergebnis langer Vorbereitung. Zuerst wurde geplant und dann genau abgesteckt, wo die Wege verlaufen sollen. Zur Aussaat kam eine spezielle Maissorte, deren Pflanzen sehr hoch werden. Schließlich wurde dichter gesät als üblich, damit alles blickdicht ist. Dann musste auch exakt ausgeschnitten werden. Um auch mehr Abstand zu ermöglichen wurden heuer Seitengänge eingebaut.

Die Kasse für das Maislabyrinth funktioniert wie bei den Schnittblumen auf Vertrauensbasis. So gibt es auch keine festgelegten Öffnungszeiten. Weitere Informationen unter www.maislabyrinthlichtenfels.de.

 

Von Rainer Glissnik

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