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In Bamberg wird die Krippensaison eröffnet

In Bamberg wird die Krippensaison eröffnet
Krippe in St. Martin. Foto: BAMBERG Tourismus & Kongress Service

Wer jetzt lieber nicht mehr ins Theater oder Konzert gehen, aber auch nicht unter Kultur-Entzug leiden möchte, für den ist dies vielleicht ein Tipp: In Bamberg sind in der Advents- und Weihnachtszeit wieder in allen Kirchen Krippen aufgebaut. Verknüpft mit einem Spaziergang, wird die ganze Stadt zum Museum. Und die Museen selbst? Zeigen jetzt natürlich auch Krippen. Eröffnet wird die Saison am Freitag, 26. November, um 17 Uhr in der Kirche Sankt Martin.

Diese Veranstaltung ist nur unter 2G-Plus-Voraussetzungen (geimpft oder genesen und zusätzlich getestet) und mit FFP2-Maske zugänglich. Kurze Ansprachen von Pfarrer Bambynek und Oberbürgermeister Andreas Starke sowie vom Förderverein Sankt Martin werden von weihnachtlichem Orgelspiel umrahmt.

Eine mehr als 400 Jahre zurückreichende Tradition

Die Krippentradition geht in Bamberg mehr als 400 Jahre zurück und ist in der Stadt in vielen Kirchen, Museen und Gebäuden bis heute lebendig geblieben. Selbst im Coronajahr 2020 haben vor allem die Krippen in den Kirchen trotz aller Schließungen die weihnachtliche Botschaft verbreiten können. So werden sie auch dieses Jahr mit ihren vielen unterschiedlichen Szenen den großen und kleinen Bewunderern die Weihnachtsgeschichte bildlich nahebringen.

Die Kirchenkrippen sind keine musealen Ausstellungsstücke, sondern aktive Bestandteile des kirchlichen oder öffentlichen Lebens. Die Szenen dieser Krippen orientieren sich an der biblischen Weihnachtsgeschichte und ändern daher mehrmals die Szenerie. Rund um Heiligabend zeigen sie alle die Geburtsszene, aber vorher und nachher präsentieren die Krippenbauer unterschiedliche Szenen, von der Verkündigung über die Herbergssuche bis zur Anbetung der Könige.

Unterschiedliche Szenen und komplett aufgebaute Krippen

In manchen Kirchen hat die Krippe das ganze Jahr über ihren Platz. Hier werden über die Weihnachts- und Passionskrippenzeit hinaus Geschichten aus dem ganzen biblischen Kanon vor allem der Evangelien, aber auch des Alten Testaments gezeigt. Ganz außergewöhnlich sind die sogenannten Passionskrippen, die in einigen Ausstellungen rund um die Osterzeit aufgestellt werden und Szenen aus der Passion Christi bieten.

Auch die meisten Museen sind heuer – vorausgesetzt die Pandemielage lässt dies zu – wieder zugänglich. Jedes Jahr sind hier neu gestaltete Ausstellungen zu sehen, darunter unterschiedliche Szenen und auch viele komplett aufgebaute Krippendarstellungen. Diese Ausstellungen verändern sich im Laufe einer Krippensaison nicht mehr und können vom ersten bis zum letzten Tag bewundert werden.

Während Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen können die Kirchenkrippen nicht besichtigt werden. An den Krippenstationen sind die aktuell gültigen Hygieneregeln einzuhalten. Dazu gehört Abstand halten und Maske tragen.

Weitere Informationen rund um die Krippenstationen des Jahres 2021 finden sich im Faltblatt des Tourismus & Kongress Services „Krippenstadt 2021/2022“, erhältlich in der Tourist Info, Geyerswörthstraße 5, und auf www.bamberg.info. (red)

Öffentliche Stadtführung

Bei der eineinhalbstündigen Stadtführung „Weihnachtswunder Krippenstadt“ gibt

es Geschichten und Überlieferungen zum weihnachtlichen Themenkreis zu hören. Dazu werden einige Stationen der

Krippenstadt Bamberg besucht. Termine: 28. November bis 6. Januar, jeweils

samstags, sonn- und feiertags um

13.30 Uhr. Treffpunkt: Tourist Information, Geyerswörthstraße 5. Tickets:

www.bamberg.info

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