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TRIEB

Gerhard Lutz: Im Einsatz fürs liebenswerte Dorf Trieb

Gerhard Lutz: Im Einsatz fürs liebenswerte Dorf Trieb
"So lässt es sich aushalten“, meint Gerhard Lutz. Foto: red

Es klingelt an der Tür. Ein Nachbar bittet freundlich um Schraubenzieher und Hammer. Einige Tage später läutet es wieder. Jetzt fehlt es an Mehl und Eiern. Ohne zu zögern ,werden diese verliehen und verschenkt. „Natürlich habe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten geholfen, denn was unser liebenswertes Dorf ausmacht, ist der Zusammenhalt und die selbstverständliche Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft“, erzählt Gerhard Lutz. Er ist jetzt neuer Ortssprecher von Trieb.

Neben den Rosenheim-Cops gibt es noch etwas anderes

„Da am 1. November meine Zeit als Pensionist beginnt, habe ich mir schon längere Zeit Gedanken darüber gemacht, wie ich meine frei gewordene Zeit nicht nur für mich, sondern auch für mein Umfeld sinnvoll gestalten kann“, berichtet der Forstoberrat Lutz. Es gebe viele Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren. Wegen seiner über 40-jährige Tätigkeit als Forstbeamter, in der er sehr viele Berührungspunkte mit öffentlichen Verwaltungen gehabt habe, schien ihm Möglichkeit, sie für seinen Heimatort einzusetzen, die ideale Wahl.

Gerhard Lutz: Im Einsatz fürs liebenswerte Dorf Trieb
Lutz entspannt sich nach einer Fahrradtour an der Nordsee. Foto: red

Motiviert habe ihn hierbei sein Wunsch, sich ehrenamtlich für seine Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen zu können, sowie der Wunsch seiner Frau für ihn, seine freie Zeit sinnvoll zu gestalten. „Das soll heißen: Es gibt neben den Rosenheim-Cops noch etwas anderes“, verrät er schmunzelnd.

„Ich will das bewahren,

was unseren Ortsteil

so lebens- und

liebenswert macht.“

Gerhard Lutz,

Ortssprecher Trieb

Der bisherige Ortssprecher Hermann Steinbach habe hervorragende Arbeit geleistet. „Es gab eigentlich gar keinen Grund für einen neuen Ortssprecher, sondern das war einfach das Ergebnis einer demokratischen Abstimmung“, erinnert sich Lutz. Er werde versuchen, das umzusetzen, was ihm durch seine Mitbürger im Ortsteil Trieb an Anliegen und Wünschen vorgetragen werde. Hierbei diene er als Bindeglied zwischen Stadtverwaltung und Ortsgeschehen. „Ich will das bewahren, was unseren Ortsteil so lebens- und liebenswert macht.“ Die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt im Dorf machten ihn besonders froh.

Vorbilder sind die, die die Probleme positiv angehen

Gerhard Lutz: Im Einsatz fürs liebenswerte Dorf Trieb
Der Baum und Ich: Gerhard Lutz ist neuer Ortssprecher von Trieb. Foto: red

Bislang engagierte sich Gerhard Lutz im Kinder- und Jugendfußball und als Schulweghelfer im Ortsteil Mistelfeld. Als Wahlhelfer arbeitete er in Trieb. „Seit 2005 war ich als Schwerbehinderten-Vertreter der Forstverwaltung an meinem Amt und überregional in ganz Bayern tätig.“ Als Vorbilder dienen ihm alle Menschen, die Probleme positiv angehen. „Mitleid heischendes Jammern liegt mir fern“, so Lutz.

Seit 37 Jahren ist Lutz verheiratet und hat zusammen mit seiner Frau Andrea einen 35-jährigen Sohn, eine 33-jährige Tochter und einen 14-jährigen Hund namens Balu.

Passiver Sportler, Hunde-Bespaßer und leidenschaftlicher Brotzeitmacher

„Meine Hobbys liegen im passiven sportlichen Bereich“, berichtet er. Hier interessiere ihn besonders der Fußball in Trieb, Bamberger Basketball und Wintersport im Fernsehen. Einen großen Anteil seiner Freizeit beanspruche zudem die Bespaßung des Hundes. „Weiterhin bin ich ein großer Freund vom ,Brotzeitmachen‘ in den vielen hervorragenden Gaststätten und Biergärten in unserem ,Gottesgarten am Obermain‘.“ Der Ortssprecher sagt mit Stolz: „Ich bin der Gerhard. Und in Trieb bin ich daheim“.

 

Von Esther Schadt

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