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LICHTENFELS

Corona-Tagebuch: Die Sache mit dem „Hanla“

Markus Häggberg Foto: T. Mayer

Markus Häggberg schreibt augenzwinkernd ein Corona-Tagebuch. Heute geht es um ungewöhnliche Urlaubserinnerungen.

Liebes Corona-Tagebuch, gerade fuhr ein Auto an mir vorüber, welches weiß und ziemlich groß ist. So eine Mercedes-Familienkutsche. Ich habe sie vor einigen Wochen auf Rügen gesehen. Es ist der Zauber der Nummernschilder, der mir Gewissheit gibt. Ich glaube, es war ein E in dem Nummernschild enthalten. Und eine Sechs auch.

Das Auto fuhr unweit von Sellin an mir vorüber und kurz nachdem ich einer aus Kronach stammenden und auf einem Parkplatz abgestellten Karre eine kleine Gemeinheit (in Dialekt) unter den Scheibenwischer klemmte.

Liebes Corona-Tagebuch, die Heimat hat mich wieder, denn die dortigen Autos fahren nun auch wieder hier an mir vorüber und das Kronacher Hanla hat hoffentlich nicht gewusst, ob es lachen oder weinen soll.

Meine Güte, was für einen Spaß hätte das erst mit einem Coburger ergeben? Mit einem schlichten ,Hanla' wäre der mir nicht davongekommen.“

Corona-Tagebuch: Wenn die Liebe sich entwickelt
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