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LICHTENFELS

Christustag mit mehr als 100 Teilnehmern in Lichtenfels

Christustag mit mehr als 100 Teilnehmern in Lichtenfels
Aufmerksam lauschen die Besucher dem Vortrag von Kurt Schneck. Foto: Siegfried Mischke

Mit einem machtvollen „Halleluja“ der Posaunen des Gnadauer Posaunenchorverbands unter der Leitung von Raphael Wilm begann an Fronleichnam der Christustag in Lichtenfels. Etwas mehr als 100 Christen hatten sich in der Martin-Luther-Kirche versammelt, um unter dem Motto „Jesus – mit Freude, mit Sehnsucht, mit Leidenschaft“ miteinander zu singen, zu beten, zu hören und zu feiern.

Wie in den vergangenen Jahren wurde die Veranstaltung in Lichtenfels vom Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) und zahlreichen Freunden und Unterstützern organisiert. Pfarrerin Anne Salzbrenner betonte in ihrem Grußwort, dass der Glaube an Jesus Christus Christen aller Richtungen verbinde und Gerhard Schmidt aus Rentweinsdorf erklärte, dass die Freude und Leidenschaft, Jesus nachzufolgen, an diesem Tag im Mittelpunkt stehen sollten.

Nachdem Gerd Ruf aus Küps in einem persönlichen Bericht erzählt hatte, wie er Jesus in einer Lebenskrise begegnet war, folgten die beiden Hauptvorträge des Tages. Kurt Schneck, der ehemalige Leiter der Bibelschule Schloss Klaus, das zur Organisation der Fackelträger gehört, hatte als Thema: „Jesus folgen – und werden wie er!“. Schon zu Beginn fasste er zusammen: Jesus wurde einer von uns – mit allen Konsequenzen. Er war Abbild der Herrlichkeit Gottes und damit ganz anders als wir. Aber: Er ist gekommen, damit wir werden wie er. Gott möchte die Welt mit Menschen bevölkern, die ihn widerspiegeln.

Hans Stiegler, der Vizepräsident der bayerischen Landessynode sprach zu dem Thema „Jesus folgen – und einladen zum Glauben“ dann über die praktische Umsetzung der Nachfolge. Schwindende Mitgliederzahlen sollten für die Christen kein Grund zur Resignation oder zur panischen Hektik sein. Die Kirche von Morgen entspringe dem evangelisierenden Zeugnis von Heute. Dazu gehörten: Das Gebet, die Segnung der Mitmenschen, das Zeitnehmen für andere, das gemeinsame Essen und das Erzählen vom eigenen Glauben.

Zwischen den Vorträgen gab es nicht nur Lieder und Posaunenmusik, sondern auch einen Bericht von Joachim Krieger, der von der Arbeit der Gideons in Westafrika erzählte. Daniel Kalkus, Lichtenfelser Hauptorganisator und Mitglied im ABC Vorstand, moderierte die Veranstaltung.

Von Cornelia Flach

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