aktualisiert:

LICHTENFELS / TERIEB

Fischessen mit dem Generalsekretär

Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Peter Schmauser, der CSU-Stadtverbandsvorsitzende Ronald Kaiser, der CSU-Bürgermeisterkandidat Uwe Held (v. re.) und der CSU-Generalsekretär Markus Blume (li.) beglückwünschten den Landrat Christian Meißner (2. v. li.) und die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (3. v. li.) zur Auszeichnung für 30- beziehungsweise zehn-jährige Mitgliedschaft in der CSU. Foto: Alfred Thieret

Beim gut besuchten traditionellen Fischessen des CSU-Stadtverbandes am „Ascherfreitag“ im Gasthaus Karolinenhöhe standen der CSU-Generalsekretär Markus Blume und der CSU-Bürgermeisterkandidat Uwe Held im Mittelpunkt. CSU-Stadtverbandsvorsitzender Ronald Kaiser, der als Moderator fungierte, stellte besonders heraus, dass Uwe Held das CSU-Motto „Näher am Menschen“ befolgt habe, indem er im ganzen Stadtgebiet einschließlich der Ortsteile von Haus zu Haus unterwegs war, um sich den Bürgern vorzustellen und ihre Anliegen aufzunehmen.

Bürgermeisterkandidat Uwe Held stellte einige Themen heraus, die ihm besonders wichtig sind. So sprach er den Mangel an hausärztlicher Versorgung an, der gerade im ländlichen Raum zu einem Problem geworden sei. Vor allem möchte er sich für Themen einsetzen, die Familien bewegen. Auch bezahlbarer Wohnraum in Stadt und Land gehörten zu den angesprochenen Themen.

Ein Loblied auf das Ehrenamt

Ein wichtiger Punkt im gesellschaftlichen Leben seien die Vereine, weshalb es besonders wichtig sei, die Jugendarbeit zu unterstützen. Mit Fördergeldern könnte das Merania-Hallenbad mit einem Freibad erweitert werden.

Als Fahrradregion sollten Fahrradwege verbessert oder wenn nötig, erweitert werden. Gerade im Hinblick auf die teuren E-Bikes wären Fahrradboxen sinnvoll, die am Bahnhof oder auf dem Schützenplatz aufgestellt werden könnten. Im Winter biete sich eine Kunsteislauffläche auf dem Marktplatz an.

Landrat Christian Meißner betonte, dass im Landkreis vieles in den vergangenen Jahren gelungen sei. Der Wind komme aber nicht immer von hinten, sondern auch einmal von vorne, wie im Fall des Regiomed-Konzerns. Da habe man ein Problem, aber es gehe wieder aufwärts, so dass man mit viel Engagement im Jahr 2021 zumindest wieder eine schwarze Null schreiben wolle.

Mehr Respekt für Leistungsträger gefordert

Markus Blume ging in seiner Rede auf viele aktuelle Themen ein. So forderte er mehr Respekt für die Leistungsträger unseres Landes. Dabei dachte er in erster Linie an die „Helden des Alltags“, die mit ihren eigenen Händen ihren Lebensunterhalt verdienen, die zur Arbeit gehen, für ihre Familie sorgen oder als Unternehmer Verantwortung übernehmen. Wenn man die Rekordsteuereinnahmen im Bundeshaushalt 2019 betrachte, glaube die CSU, dass es richtig sei, zumindest einen Teil des Geldes an die Bürger zurückzugeben, indem man etwa den Soli ganz abschafft oder im Rahmen einer Unternehmenssteuerreform für die betreffenden Bürger für Entlastung sorgt. Die Sozialdemokraten würden dagegen eher daran denken, wofür man das Geld noch ausgeben könne.

Er kritisierte auch, dass ständig über Krisen, vor allem in Talkshows, geredet werde. Negativmeldungen würden zunehmen. Dies betreffe besonders die Automobilindustrie. So würden die Grünen einen regelrechten Feldzug nicht nur gegen den Diesel, sondern gegen das Automobil an sich führen und damit auch gegen zahllose Arbeitsplätze und gegen die Pendler. Es gebe kaum ein anderes Land, das so selbstzerstörerisch mit seiner Leitindustrie umgehe. Dabei stellte er nicht in Abrede, dass sich die Autoindustrie umstellen müsse.

Anschluss an Zukunftstechnologien nicht verpassen

Es sei wichtig, dass man den Anschluss an die Entwicklung der Zukunftstechnologien nicht verpasse. Aus diesem Grund habe Markus Söder eine Technologieoffensive mit einem Investitionsvolumen von zwei Milliarden Euro für eine Hightech Agenda Bayern gestartet, womit unter anderem der Ausbau der Hochschulen und eine Mittelstandsoffensive gefördert werden soll.

Emmi Zeulner sah die Kommunalwahl gerade im ländlichen Raum als wichtigste Wahl, weil sich dadurch die Möglichkeit ergebe, den Ort mitzugestalten und zu stärken. Sie habe sich zusammen mit mehreren weiblichen Kandidatinnen zum Ziel gesetzt, ein Mehrgenerationenhaus für die Region zu schaffen, um in einem Haus Kinderbetreuung und die Versorgung von Senioren zusammenzubringen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden zwei bekannte CSU-Politiker für ihre langjährige Mitgliedschaft zur CSU geehrt. So war es dem stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Peter Schmauser, vorbehalten die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner für 10-jährige Zugehörigkeit zum CSU-Ortsverband und den Landrat Christian Meißner sogar für 30-jährige Mitgliedschaft zum CSU-Ortsverband mit Urkunde und Ehrenzeichen für ihre großen Verdienste auszuzeichnen.

Ehrungen

Im Rahmen der Veranstaltung wurden zwei bekannte CSU-Politiker für ihre langjährige Mitgliedschaft zur CSU geehrt. So war es dem stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Peter Schmauser, vorbehalten die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner für zehnjährige Zugehörigkeit zum CSU-Ortsverband und den Landrat Christian Meißner sogar für 30-jährige Mitgliedschaft zum CSU-Ortsverband mit Urkunde und Ehrenzeichen für ihre großen Verdienste auszuzeichnen.
 

Von Alfred Thieret

Weitere Artikel