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LICHTENFELS

Gaudi mit der Band Heimatluft sorgt für übervolle Stadtalm

Gaudi mit der Band Heimatluft sorgt für übervolle Stadtalm
Zeitweise waren sogar Stehplätze rarin der Stadtalm - imVordergrund Martin Zetzmann an der Trompete und (re.) DominikWachter am Akkordeon. Foto: Monika Schütz

Drei Stunden lang Partymusik, Schlager und Oldies - die Band Heimatluft feierte am Samstag mit einem bestens gelaunten Publikum in der Stadtalm.

Treue Fans aus Franken und Thüringen drängeln vor der Bühne

Schon lange vor Beginn warteten die Gäste auf die Musiker, viele treue Fans aus ganz Franken und Thüringen. Die Band hatte ihre eigene kleine Bühne dabei. Interessenten, die keinen Platz mehr in der voll besetzten Stadtalm fanden, konnten vom Eingangsbereich aus die Männer singen und spielen hören.

Gaudi mit der Band Heimatluft sorgt für übervolle Stadtalm
Stimmung und gute Laune ohne Pause: (v. li.) Stephan Wachter(Akkordeon) , Dominik Wachter (Schlagzeug) und Martin Zetzmann an der Trompete. Foto: Monika Schütz

„Manchmal ist mir kalt und manchmal heiß - die Textzeile von Maffays „Über sieben Brücken musst du gehen„ war da nicht nur ein beliebtes Lied zum Mitsingen, er passte an diesem kalten Winterabend auch richtig gut: Vor dem wohlig warmen Ofen im Inneren und der immerhin windgeschützten Veranda draußen an der Stadtalm drängten sich die Besucher eng an eng.

Das Trio macht ordentlich Stimmung, der Holzboden vibriert

Erfreulich textsicher präsentierten sich die Gäste, sangen mit, erkannten die Lieder oft schon an den ersten gespielten Takten. Dominik Wachter am Akkordeon, sein Vater Stephan am Schlagzeug und Martin Zetzmann an der Trompete machten ordentlich Stimmung: traditionell mit „Rosamunde“ oder „Michaela“, zünftig-romantisch mit dem Böhmischen Traum und fetzig mit „Rock around the Clock“ . Der Holzboden der Stadtalm vibrierte.

Und dann soll mal einer sagen, dass ein Franke nicht jodeln kann: bei „Brenna tuats? guat“ und „Koa Hiatamadl“ stieg Dominik von der Bühne, sang undspielte mitten im Publikum. Das gefiel. Die Gäste machten begeistert mit. Beim Schunkeln, beim Klatschen oder bei der Aufforderung von Stephan „Die Glühweins hoch“ anstelle des üblichen „Krüge hoch“.

Abschalten vom Alltag bis zum leider zu frühen Ende

„Hulala, so a schöner Tag“ war es im wahrsten Sinne des Wortes. Drei Stunden lang abschalten vom Alltag, mit fröhlichen Menschen zusammen sein und friedlich feiern - ja, das geht. Schade nur, dass der Wirt - wie vorgeschrieben - pünktlich den Ausschank schloss. Viele Gäste wären gerne noch länger geblieben und hätten noch mehr von der Almgaudi in der Stadtalm mitgenommen.

Von Monika Schütz

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