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WEIDHAUSEN

Verpa Folie in Weidhausen sagt dem Virus den Kampf an

Der Geschäftsführer von Verpa Folie, André Baumann, setzt bei der Produktion der hochhygienischen Schutzmasken auf innovative Fertigungstechnik. Foto: Verpa Folien

Damit das gefährliche Corona-Virus durch eine Mund-Nasen-Maske zuverlässig ferngehalten werden kann, müssen Ingenieure tief in die Trickkiste greifen. Nicht nur die Porengröße der Maske ist entscheidend. Auch bei der Herstellung selbst muss auf besondere Hygiene geachtet werden. Verpa Folie hat hierfür eine Lösung entwickelt. Das fränkische Familienunternehmen bringt Ingenieurskunst und das Wissen um medizinische Standards zusammen.

Das Unternehmen erweitert seine Produktpalette

Verpa Folie ist spezialisiert auf die Herstellung hauchdünner, recycelbarer Verpackungsfolien in zertifizierter Hochhygiene-Qualität. Nun erweitert das Unternehmen seine Produktpalette. In der neu gegründeten Unternehmenssparte Verpa Healthcare werden ab sofort Mund-Nasen-Masken produziert. Verpa Folie hat hierfür am Unternehmensstandort Gunzenhausen mehr als eine Million Euro in eine innovative Produktionsanlage investiert.

„Wir stellen Masken für den zuverlässigen professionellen Einsatz in Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen ebenso wie für den alltäglichen Schutz vor Corona- und anderen Viren im privaten Umfeld her. “
André Bergmann, Geschäftsführer

Das Herstellungsverfahren ist laut einer Pressemitteilung des Unternehmens deutschlandweit einmalig: Die gesamte Produktion, das heißt die Konfektionierung und Verpackung der Masken, erfolgt vollautomatisch ohne jeglichen menschlichen Kontakt und damit hochhygienisch.

Geeignet für den Einsatz in Kliniken

„Wir stellen Masken für den zuverlässigen professionellen Einsatz in Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen ebenso wie für den alltäglichen Schutz vor Corona- und anderen Viren im privaten Umfeld her. Unsere Masken entsprechen den höchsten internationalen Qualitäts- und Hygienestandards und sind nach DIN EN 14683:2019, Typ I und II zertifiziert“, so der Geschäftsführer von Verpa Folie, André Baumann.

Masken von Verpa Folie bestehen aus einem hochwertigen, dreilagigen Meltblown-Vlies. Das schmelzgeblasene Kunststoff-Vlies gilt als „Goldstandard“ im Kampf gegen Viren, Bakterien, Aerosoltröpfchen, Stäube oder gesundheitsschädigende Fasern. Verschiedene physikalische Effekte – wie Siebeffekt und Elektrostatik – sorgen dafür, dass Partikel erst gar nicht durch das extrem feinporige Netz des Meltblown-Vlieses gelangen beziehungsweise an seinen Fasern haften bleiben.

Eindringen der Mikropartikel wird verhindert

So können Mikropartikel am Eindringen in den menschlichen Organismus über die Atemwege gehindert werden. Insbesondere zur Vermeidung von Tröpfchen- und Aerosol-infektionen wie beim Corona-Virus SARS-CoV-2 ist dies essentiell.

Leicht, weich und dehnfähig

Die neuartige Maske ist besonders hautfreundlich, ausgesprochen leicht, weich und dehnfähig. Durch die hohe Elastizität passt sie sich sanft an die Gesichtsform an, ohne einzuschneiden. Elastische „Ear-Loops“ sorgen zudem für sicheren und angenehmen Tragekomfort – auch wenn die Maske über viele Stunden getragen werden muss. Ein flexibler Nasenbügel trägt zu perfektem Sitz und idealer Passform bei.

Die hygienischen Einwegmasken werden aus einem einheitlichen Rohstoff (Polyolefin) hergestellt und sind zu hundert Prozent recycelbar.

Verpa Folie fertigt auf seiner mannlosen Produktionslinie 500 000 Mund-Nasen-Schutzmasken pro Tag. Die Produktion im Gunzenhausener Werk erfolgt unter höchsten lebensmitteltechnischen Hygienestandards; das Werk trägt das internationale Prüfsiegel des BRC, des British Retail Consortiums.

Auf Wunsch gibt es ein individuelles Logo

Die Masken werden in Verpackungseinheiten zu je 50 Stück angeboten. Im professionellen Bereich erfolgt der Vertrieb direkt; im Consumer-Bereich online über den eigenen Shop oder über Dienstleister wie Amazon. Auf Wunsch können die Masken mit einem individuellen Logo geprägt werden.

Ausbau der neuen Unternehmenssparte

Die Mund-Nasen-Schutzmaske ist das erste Produkt von Verpa Healthcare. Mit der Produktion weiterer recyclingfähiger Einweg-Schutzprodukte wie Handschuhe, Schürzen, Umhänge und Kittel sowie Überzüge für Schuhe ist der systematische Ausbau der neuen Unternehmenssparte geplant.

Von Sabine Raithel

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