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UNTERLANGENSTADT

Unterlangenstadt: Fassade der Kirche bekommt neuen Anstrich

Die Kirche in Unterlangenstadt Foto: Markus Drossel

Zur Jahresversammlung kamen die Mitglieder des Kapellenbauvereins im Gemeinschaftsraum zusammen. Bei seinem Rückblick auf das Jahr 2020 stellte 1. Vorsitzender Richard Dumsky fest, dass das Jahr stark von der Pandemie geprägt war. Eifrig hatten die Mitglieder noch den Ablauf des Kirchweihsonntags mit ökumenischem Gottesdienst geplant.

Nach der Passionsandacht im März konnten keine Gottesdienste mehr gefeiert werden. „Ostern und Pfingsten ohne Gottesdienste. Das gab es noch nie“, bedauerte der Vorsitzende. Der Kirchweihgottesdienst fand bei schönem Wetter vor der Kirche statt. Ein Festtag mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen war nicht mehr durchführbar.

Für den ökumenischen Festgottesdienst hatte Pfarrer Schwarz ein Sicherheitskonzept erstellt. Durch den Sicherheitsabstand, welcher nach allen Seiten einzuhalten ist, dürfen seitdem nur noch 23 Gläubige in die Kirche. Im September fand der erste Gottesdienst mit Hygienekonzept in der Kirche statt. Leider sind seitdem auch die Gottesdienstbesucher weniger geworden.

Die Durchführung des Adventskonzertes des Frauenchores war ebenso nicht möglich. Durch die Kontaktbeschränkungen wurden im vergangenen Jahr keine Mitglieder zu runden Geburtstagen gratuliert. Den aktuellen Mitgliederstand bezifferte der Vorsitzende mit 101 Personen.

Der Dank der Vorstandschaft galt Pfarrer Schwarz und Pfarrer Rebhan, sowie Msgr. Witzgall und den Lektoren für die abgehaltenen Gottesdienste in der Christuskirche. Richard Dumsky sprach weiter all denen seinen Dank aus, die sich für die Gemeinschaft und das gute Miteinander im Verein eingesetzt haben. Kassier Rainer Schnapp listete die Ausgaben und Einnahmen auf. Als neue Kassenprüfer wurden Günter Schlaf und Heiko Grüttner bestimmt.

Bürgermeister Jürgen Gäbelein stellte die Möglichkeit der Bewirtschaftung von Veranstaltungen in der Gemeinde durch Ortsvereine vor. Hier wolle man auf Vorschlag von Manfred Schröter von der Dorfgemeinschaft Helfer zusammen bekommen und den Erlös dem Kapellenbauverein zugutekommen lassen. Ute Schlaf wies darauf hin, dass man nicht vergessen dürfen, wie Feste organisiert und umgesetzt werden können. Angedacht wurde eine Dorfweihnacht mit musikalischer Umrahmung und Ständen mit Waffeln oder Pizza und Glühwein.

Die Mitglieder erfuhren, dass die Störung in der Steuerung der Glocken behoben wird. Die große Glocke, welche um 7, 12 und um 19 Uhr läutet, wird am meisten beansprucht und ist defekt. Eine neue Elektronik und eine neue Geberplatine sind vermutlich erforderlich.

Die Außenfassade inklusive Holzverkleidung muss gestrichen werden. Kostenvoranschläge sollen eingeholt werden. Die Umsetzung wird 2022 erfolgen. Die Kirchweih 2022 soll stattfinden. Das Jubiläum wird nicht nachgeholt.

Letztlich übermittelte die Schriftführerin die stattgefundenen Gottesdienste im Jahr 2020 in der Christuskirche: vier evangelische, sechs katholische und zwei ökumenische Gottesdienste. 2020 waren nur zwölf kirchliche Veranstaltungen möglich. Insgesamt wurden seit Bestehen der Christuskirche 784 Veranstaltungen abgehalten. Im Vergleich zu den Vorjahren wurden 25 Gottesdienste, auf Grund der Pandemie, weniger gehalten. Die Teilnehmerzahl an den Gottesdiensten nimmt immer mehr ab. Das bedauerte die Schriftführerin. Zum Abschluss der Versammlung wurde der Film Teil 2, „Bau der Christuskirche“ vorgeführt.

Von THOMAS MICHEEL

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