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SCHWÜRBITZ

Schwürbitz: Mit einem Jahr Verspätung endlich gefirmt

Schwürbitz: Mit einem Jahr Verspätung endlich gefirmt
33 junge Christen wurden am Samstag in der Schwürbitzer Kirche gefirmt; im Bild die Gruppe, die am Vormittag feiern konnte. Foto: Horst Habermann

Domkapitular Thomas Teuchgräber, Kronach, spendete kürzlich in zwei Gottesdiensten 33 jungen Christen der Pfarreien Herz-Jesu Schwürbitz mit Neuensee und Michelau, St. Michael Marktzeuln und Maria Himmelfahrt Hochstadt das Heilige Sakrament der Firmung.

Die Firmlinge hatten sich bereits im Herbst 2019 zum Firmkurs angemeldet, um im Juli 2020 das Sakrament der Firmung zu empfangen, so die Verantwortlichen. Doch die Coronapandemie verhinderte Aktivitäten und Treffen der Firmlinge. Von Seiten des Erzbistums wurden auch alle Firmfeiern im Sommer 2020 abgesagt.

Verschiedene Formen der Firmvorbereitung

So hieß es geduldig abzuwarten und per Mail oder Whatsapp in Kontakt zu bleiben. Erst im Frühling dieses Jahres wurde der Firmkurs wieder aufgenommen. Es gab Online-Angebote, Hausaufgaben, um selbst den Glauben zu entdecken, kurze intensive Präsenzveranstaltungen und gemeinsame Gottesdienste. So waren die jungen Christen nun im 14. oder 15 Lebensjahr bereit, das Firmsakrament zu empfangen.

Domkapitular Teuchgräber, der schon die abgesagte Firmfeier hätte zelebrieren sollen, hatte gerne wieder zugesagt. Allerdings fand Corona bedingt die Feier unter besonderen Auflagen statt. So stand auch in der renovierten Pfarrkirche von Schwürbitz nicht genug Platz für 33 Firmlinge, ihren Paten und Eltern zur Verfügung, um die Vorschriften zu erfüllen.

Jeweils eine Feier am Vormittag und am Nachmittag

Schwürbitz: Mit einem Jahr Verspätung endlich gefirmt
Die Nachmittagsgruppe vor dem Hauptportal mit den Geistlichen und den Ministranten. Foto: Horst Habermann

Am Vormittag fand nun die Firmfeier für 18 Firmlinge aus Hochstadt und Marktzeuln statt, und am Nachmittag durften 15 Firmlinge aus Schwürbitz, Michelau, Neuensee und Marktzeuln das Sakrament empfangen. Die Firmlinge brachten sich in die Firmfeier selbst mit ein, trugen das Kyriegebet und die Fürbitten vor. Die musikalische Gestaltung übernahmen Organistin Angela Thiem und Sängerin Melanie Fichtel.

Nach dem feierlichen Einzug mit Domkapitular Thomas Teuchgräber, Pfarrer Diter Glaeser sowie Pastoralreferentin Birgit Janson mit den Ministranten hob Pfarrer Glaeser die Bedeutung der Firmung hervor, bei welcher der Heilige Geist allen Mut machen möge.

In seiner Predigt hob Domkapitular Teuchgräber die Worte „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, Du bist mein!“ hervor. Er wünschte allen Firmlingen, sich nun vom Geist Gottes inspirieren zu lassen und den Glauben an Jesus Christus zu festigen.

Schwürbitz: Mit einem Jahr Verspätung endlich gefirmt
Domkapitular Thomas Teuchgräber firmt einen der jungen Christen. Foto: Horst Habermann

Nach der Tauferneuerung und dem Glaubensbekenntnis sangen die Gläubigen „Fest soll mein Taufbund immer stehen“. Dann fand vor dem Chorraum die Firmspendung durch den Domkapitular mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ statt.

Firmlinge danken dem Domkapitular

Nach der Eucharistiefeier erklang das Lied „Wer glaubt ist nicht allein“. Vor dem Schlusssegen dankten die Firmlinge dem Domkapitular mit Präsenten sowie einer Spende für die Diaspora.

Der Domkapitular zeigte sich über den eindrucksvollen Festgottesdienst erfreut und dankte alle Mitwirkenden. Nach dem Schlusslied „Gott, dein guter Segen ist wie ein großes Zelt“ fand ein feierlicher Auszug statt.

Von Horst Habermann

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