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KÜPS

Schlussabstimmung für „Küpser Entwicklungskonzepte“

Schlussabstimmung für „Küpser Entwicklungskonzepte“
Auch Privateigentümer können von den Küpser Entwicklungskonzepten profitieren. Foto: Iris Tobiaschek/Markt Küps

In die finale Runde gehen die „Küpser Entwicklungskonzepte“ (KEK³). Bei der nächsten Sitzung des Marktgemeinderates am 27. Juli soll die Schlussabstimmung erfolgen, damit das Sanierungsgebiet beschlossen und rechtskräftig werden kann. Damit können auch Privateigentümerinnen und -eigentümer, die Sanierungsmaßnahmen an ihrem Haus planen, profitieren, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Demnach will die Verwaltung im September über entsprechende Ansprechpartnerinnen und -partner zur Erstberatung informieren. Vorgesehen sei, dass ein Stadtumbaumanagement installiert wird und Beratungen für die Haus- und Wohnungseigentümer in Küps erfolgen können. Gerade mit Blick auf manche Förderprogramme und Abschreibungsmöglichkeiten, die bei der Bewältigung von Sanierungen gerade bei Altbauten wichtig sind, könne diese Hilfestellung ein entscheidender Vorteil sein.

Fassadenprogramm zur Unterstützung von Renovierungen

Zudem lege die Marktgemeinde ein Fassadenprogramm auf, um Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an Häuserfronten und Dächern finanziell zu unterstützen. Machbar seien diese Schritte nur dank der Unterstützung durch das Bund-/Länder-Städtebauförderungsprogramm.

Die Auftaktveranstaltung war am 23. Januar 2019 in der Küpser Festhalle. Es folgten zahlreiche Workshops, die Haushaltsbefragung, Ortsgespräche und -rundgänge. Mit der Erstellung der Zielkarte und der Formulierung der Schlüsselmaßnahmen ist viel auf den Weg gebracht worden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Besonders: Drei Konzepte werden parallel abgewickelt

Besonders an den Küpser Entwicklungsprojekten (KEK³) sei, dass mit dem Gemeindeentwicklungskonzept (GEK), dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) und der im Rahmen der Städtebauförderung notwendigen Vorbereitenden Untersuchung (VU) drei Konzepte parallel abgewickelt werden. Hinzu komme, dass mit der Regierung von Oberfranken und dem Amt für Ländliche Entwicklung zwei Fördermittelgeber für dieses in Oberfranken einzigartige Projekt zuständig sind.

Bei einer gemeinsamen Besprechung der Beteiligten machte Baurätin Ulrike Mayer von der Regierung von Oberfranken deutlich, dass die Städtebauförderung im Hauptort Küps das wesentliche Element abbilde und die Dorferneuerung in den Ortsteilen ausschlaggebend sei. Die Besonderheit dieses Pilotprojektes betonte Dr. Christiane Schilling, Sachgebietsleiterin für Dorferneuerung und Bauwesen beim Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken. (red)

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