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MARKTZEULN

Marktzeuln: Schützenmeister Haderlein im Amt bestätigt

Marktzeuln: Schützenmeister Ulrich Haderlein im Amt bestätigt
Nach der Wahl: (v. li.) Ehrenschießleiter Hans-Georg Rebhan, Schießleiter Thomas Wagner, Schießleiterin Jugend Petra Haderlein, 1. Schützenmeister Ulrich Haderlein und Schießleiter Jan Wagner. Foto: Christina Przybyla

Vom Frühjahr in den Herbst verlegt worden war die Mitgliederversammlung des Zeulner Schützenvereins, was unter anderem auch der Corona-Pandemie geschuldet war. Im Mittelpunkt standen der Rückblick und die Wahlen, bei denen 1. Schützenmeister Ulrich Haderlein im Amt bestätigt wurde.

Dieser wies zu Beginn alle Anwesenden auf die besonderen Bedingungen für die Abhaltung der Versammlung hin. Neben den geltenden Abstandsregeln und Hygienevorschriften sei auch die Dauer diesmal eingeschränkt,weshalb alle Berichte so kurz wie möglich gehalten wurden, um die Versammlung nicht unnötig in die Länge zu ziehen.

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2019

Das Schützenjahr 2019 war laut Haderlein in jeder Hinsicht ein erfolgreiches. Es habe mit den vereinsinternen Schießen und Veranstaltungen sowie den Preisschießen begonnen. Am Freischießen Ende Juni sei trotz der großen Hitze ein guter Umsatz erzielt worden. Lediglich um das Abbrennen des Feuerwerks habe gebangt werden müssen, doch umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen hätten das Abhalten des Highlights ermöglicht.

Zusätzlich zu allen weiteren Veranstaltungen seien die Planungen für das Jubiläumsjahr 2020 durch den Festausschuss weitergelaufen. Am 29. Februar 2020 habe noch der feierliche Festkommers in der Turnhalle stattgefunden, doch die einen Monat später geplante Gauversammlung sei schon aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen.

In einer Dringlichkeitssitzung seien schließlich alle Veranstaltungen des Jubiläumsjahres bis September abgesagt worden, was für den Verein große finanzielle Einbußen zur Folge gehabt habe, so der Schützenmeister.

Schießbetrieb ab Juni, Wirtschaftsbetrieb ab September

Der Schießbetrieb mit Einhaltung der geltenden Abstandsregeln sei erst seit Mitte Juni wieder erlaubt gewesen, der Wirtschaftsbetrieb ab Mitte September.

Ulrich Haderlein appellierte an dieser Stelle an alle Mitglieder, das Beste aus der bestehenden Situation zu machen, zusammenzuhalten und sich bei den anstehenden Wahlen in das Schützenmeisteramt und den Verwaltungsrat einzubringen.

Rundenwettkämpfe teils als Fernwettkampf geplant

Im Bericht der Schießleiter verwies Hans-Georg Rebhan auf den noch folgenden ausführlichen Jahresbericht. Seit dem 1. September 2020 fänden Vereinsmeisterschaften statt, Gaumeisterschaften und Rundenwettkämpfe seien geplant, wobei die Rundenwettkämpfe größtenteils im Fernwettkampf abgehalten würden.

Er erinnerte noch an die Bestimmungen im neuen Waffenrecht. Dies besagt, dass jeder Schütze mit jeder seiner Waffen mindestens einmal alle drei Monate den Schussnachweis erbringen muss, um darüber eine Bestätigung zu erhalten. Rebhan schloss mit der Bitte, im Verein Engagement zu zeigen.

Schießhausverwalter Alexander Garbarek testierte einen guten baulichen Zustand der beiden Schützenhäuser. Diverse Erhaltungsarbeiten hätten ausgeführt werden können.

Projekt „Umbau Toilettenanlagen“ steht vor dem Abschluss

Der Umbau der Toilettenanlagen am Festplatz beim „Alten Schützenhaus“ werde demnächst abgeschlossen, was für das Jubiläum der Schützengesellschaft, das im Jahr 2021 nachgefeiert werde, natürlich von Vorteil sein.

Kassiererin Jutta Flieger berichtete unter anderem, dass noch das Darlehen zur Sanierung und Umbau der WC-Anlagen zu bedienen sei. Beim Freischießen habe, trotz erhöhter Ausgaben für das Jubiläumsjahr, Gewinn erzielt werden können

Hans-Georg Rebhan zum Ehrenschießleiter gewählt

Die „Ehrungen der Vereinsmeister“ entfielen wegen des zeitlichen Limits: Sie werden bei der Preisverteilung am Strohschießen nachgeholt. Hans-Georg Rebhan wurde in der Versammlung in geheimer Wahl zum „Ehrenschießleiter“ bestimmt und Schützenmeister mit einer Urkunde bedacht.

Bürgermeister hofft auf guten Start ins nächste Jahr

Erster Bürgermeister Gregor Friedlein-Zech stellte in seiner Ansprache fest, dass aufgrund von Corona ein sehr schwieriges Jahr hinter uns allen liege und er nicht sicher sei, dass der Start in das neue Jahr problemlos vonstatten gehe, er aber die Hoffnung nicht aufgebe. Er plädierte auch hinsichtlich der Wahlen auf einen guten Zusammenhalt und sprach allen Anwesenden seinen Dank aus.

Per Beschluss des Verwaltungsrates wird die Jugend bis zum 18. Lebensjahr beitragsfrei gestellt. Dies teilte der erste Schützenmeister zum Abschluss der Versammlung mit.

Verwaltungsrat beschließt: Jugend bis 18 jetzt beitragsfrei

Der Marktzeulner Schützenverein möchte allen interessierten Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren die Möglichkeit bieten, kostenfrei den Schießsport auszuüben. Einmal pro Woche besteht die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung zusammen mit Freunden zu trainieren und Wettkämpfe auszuführen. Hierbei kommt natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Jeder hat die Möglichkeit, einfach mal reinzuschnuppern und auszuprobieren. Wer Spaß daran hat und sich im Schützenverein anmelden möchte, zahlt trotzdem keinen Cent. (red)

Die neue Führung

In das Schützenmeisteramt mit Verwaltungsrat wurden gwählt:

1. Schützenmeister Ulrich Haderlein, Schriftführerin Christine Przybyla, Kassierin Jutta Flieger, Schießleiter Hans-Georg Rebhan, Schießleiter Jan Wagner, Schießleiter Thomas Wagner, Schießhausverwalter Frank Breuer, Zeugwarte Manfred und Wolfgang Bahr.

Beisitzer Gundi Rebhan, Alexander Garbarek, Peter Zimmermann und Christoph Müller.

Der Posten des Jugendleiters wird demnächst von der Jugend selbst gewählt. Per Akklimation wurde Petra Haderlein einstimmig in der Mitgliederversammlung dafür aufgestellt.

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