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REDWITZ

Jugendliche aus Redwitz, Marktgraitz und Unterlangenstadt konfirmiert

Konfirmanden bestätigen Freundschaftsanfrage von Jesus
Die Konfirmanden mit Pfarrer Daniel Steffen Schwarz vor der St. Ägidius-Kirche. Foto: Thomas Micheel

Sechs Jungen und drei Mädchen aus Redwitz, Marktgraitz und Unterlangenstadt erlebten jetzt mit der Feier der Konfirmation in der Sankt-Ägidius-Kirche einen Tag der Freude und des Segens.

Zum Orgelspiel von Organist Gerd Brief zogen die Konfirmanden, angeführt von Pfarrer Daniel Steffen Schwarz und gefolgt von den Mitgliedern des Kirchenvorstands, in das Gotteshaus ein. Dem traditionellen Eingangslied „Tut mir auf die schöne Pforte“ und dem Eingangspsalm 145 folgte die Lesung.

Das Kleid der Gerechtigkeit ist das wichtigste Geschenk

In seiner Konfirmationspredigt wandte sich Pfarrer Schwarz mit einer „Freundschaftsanfrage von Jesus“ an die Konfirmanden. In Bezug einer Freundschaftsanfrage bei Facebook verkündete der Pfarrer den Konfirmanden, dass auch Jesus sie anfrage seine Freundschaftsanfrage zu bestätigen. Bei der Konfirmation könnten sie darüber entscheiden, ob sie ihren Lebensweg auch weiterhin mit Jesus Christus gehen und seine Freundschaftsanfrage bestätigen möchten. Jesus bringe viele Freundschaftsgeschenke mit, wenn man seine Freundschaft bestätigt. Die Gabe des neuen Kleides der Gerechtigkeit sei dabei das wichtigste Geschenk, das er seinen Freunden mache. Doch erhielten die Konfirmanden nicht allein Geschenke von Jesus, sondern auch einen Freundschaftsauftrag. Darin sollen sie ihre Glaubengeschwister und ihre Mitmenschen so lieben, wie Jesus sie geliebt hat. Gemeint sei damit ein liebevoller, respektvoller und helfender Umgang mit anderen.

Bruno Wittmann vom Kirchenvorstand meinte, dass diese Konfirmation das Zeug habe, in die Kirchengeschichte einzugehen. Statt traditionell im Frühjahr wurde sie, bedingt durch die Corona-Pandemie, diesmal erst im Herbst und dazu mit Auflagen gefeiert. Viel haben die Konfirmanden in ihrer Konfirmandenzeit über den christlichen Glauben erfahren und sie wissen nun, was diesen ausmacht. Es liege an ihnen, im Glauben zu wachsen, ihn im Herzen zu bewahren und bewusst zu leben.

Im Glauben wachsen und bewusst leben

„Mit dem Glauben ist man nie zu Ende“, betonte Wittmann. Es gelte immer wieder, sein Vertrauen auf Gott zu setzen. Dabei wolle Jesus ein Gegenüber für die Konfirmanden sein und zusammen mit ihnen durch das Leben gehen. Mit der Konfirmation seien die Konfirmanden mündige Gemeindemitglieder und die Kirchengemeinde würde sich freuen, wenn sie ihr mündiges Christsein ausleben und sich einbringen würden.

Nach der Segnung waren die Konfirmanden sie zum Abendmahl geladen. Als äußeres Zeichen erhielten die jungen Christen ihre Urkunde und ein Kreuz überreicht. Zum Spiel der Orgel zogen sie wieder aus der Kirche aus. Gesanglich gestaltete die Gruppe „Unikat“ mit Liedern den Festgottesdienst mit aus.

Von Thomas Micheel

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