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HOCHSTADT

Kommunion in Hochstadt: Vergebung eint die Menschen

Kommunion in Hochstadt: Vergebung eint die Menschen
Die Hochstadter Kommunionkinder mit Pfarrer Diter Glaeser. Foto: Robert Wilm

Lange mussten die sechs Hochstadter Kommunionkinder Lena Eisele, Tobias Gürke, Mia Löffler, Manuel Müller, Sophia Will und Felix Zethner auf ihren großen Tag warten. Eigentlich war am Ostermontag das Fest der Heiligen Erstkommunion zusammen mit ihren Eltern, den Paten, der Familie und der ganzen Gemeinde geplant, doch dann kam die Pandemie dazwischen. Deshalb wurde mit Pfarrer Diter Glaeser und Eltern ein neuer Termin gewählt. Jetzt war es soweit.

Unter dem Motto „Jesus du bist mein Hirte“ und dem Eröffnungslied „Unser Leben sei ein Fest“ wurde unter den strengen Auflagen die Heilige Erstkommunion in ungewohnter Weise gefeiert. Pfarrer Diter Glaeser gestaltete mit den Kommunionkinder und Eltern den Gottesdienst in der festlich geschmückten Kirche.

In der Predigt ging er auf den „Guten Hirten“ ein. Beispielhaft erklärte er den Hirt mit den Schafen und Jesus mit seinen Gläubigen. Vergebung sei eine Sache des Herzens. Im „Vater unser“ kommen die Gläubigen mit beiden Seiten der Vergebung in Berührung, wenn sei sprechen: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“

Pfarrer Glaeser bedankte sich bei den Eltern und Helfern, die die Kinder auf ihrem Weg begleitet haben. Er bat die Eltern darum, dafür zu sorgen, dass die Werte der Christenheit und die Treue zu Gott und die Feier des Sonntags erhalten bleiben. Mit dem Schlusslied „Großer Gott wir loben dich“ wurde die ungewöhnliche Feier ohne Kirchengemeinde beendet.

Von Robert Wilm

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