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SCHMÖLZ

Herzlicher Abschied für Pfarrer Munzert in Schmölz

Herzlicher Abschied für Pfarrer Munzert in Schmölz
Seniorenbeauftragte Alina Ellgring, stellvertretende Dekanin Kristine Wachter, Bürgermeister Bernd Rebhan, Pfarrer Gerald Munzert und Vertrauensmann Horst Moser bei der Verabschiedung des Geistlichen. Foto: Andrea Hänel

Strahlender Sonnenschein begleitete den Gottesdienst im Grünen im Pfarrlehrgarten in Schmölz, den Pfarrer Gerald Munzert zum letzten Male während seiner Amtszeit zelebrierte. Und gekommen waren viele Gläubige, Würdenträger und im kirchlichen Ehrenamt Tätige aus seinen Pfarrgemeinden Theisenort, Schmölz, Beikheim, Mannsgereuth und Trainau, um diesem feierlichen Akt in freier Natur beizuwohnen.

Entpflichtungsurkunde für beliebten Geistlichen

Mit Versen aus der Apostelgeschichte richtete sich der Geistliche an die Versammlung und betonte, dass christlicher Glaube nur als Herzensangelegenheit gelebt werden könne. Das er dies selbst tat, bescheinigten die Würdenträger in ihren Grußworten.

Die stellvertretende Dekanin Kristine Wachter (Dekanat Kronach-Ludwigsstadt) freute sich, dass gerade sie die Verabschiedung des scheidenden Pfarrers Gerald Munzert vornehmen dürfe. Sie überreichte die Entpflichtungsurkunde, die von Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm unterzeichnet wurde, verbunden mit dem Dank für den Dienst für die Christen.

Stellvertretende Dekanin Wachter lobt ihn für seine herzliche Art

Mit lobenden Worten erklärte sie die Wertschätzung, die Pfarrer Gerald Munzert aufgrund seiner Art im Pfarrkapitel und darüber hinaus erfahren habe. Stets habe der Geistliche Menschen wertfrei beurteilt, habe Verständnis gezeigt, sei bei allem Humor ein ernsthafter Zuhörer gewesen und habe alle angenommen, wie sie sind.

Die stellvertretende Dekanin segnete Pfarrer Gerald Munzert und seine Ehefrau Gabriele und entließ ihn in seinen neuen Lebensabschnitt.

Seelsorger im besten Sinn des Wortes, Motivator und guter Berater

Bürgermeister Bernd Rehbhan stellte fest, dass Kirche und Gemeinde zusammengehören. Beide seien bestrebt, für das Wohl der Gemeindeangehörigen zu sorgen, wenn auch die weltlichen Anliegen mit den geistlichen nicht deckungsgleich seien. Nach neun Jahren engagierter Tätigkeit werde nun Pfarrer Gerald Munzert verabschiedet, als Seelsorger im besten Sinne des Wortes.

Als Chef von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, als Motivator der zahlreichen Gruppen und Kreise sowie als Mensch und guter Berater sei Pfarrer Gerald Munzert immer vorbildlich gewesen. Das Gemeindeoberhaupt dankte auch für das persönliche gute Miteinander mit dem Zitat: „Alles, was er tut und sagt, kommt von Herzen und geht zu Herzen.“

Die Seniorenbeauftragte Alina Ellgring sprach herzliche Worte für die Pfarrerschaft. Sie lobte die Spiritualität und die Tatsache, dass Pfarrer Gerald Munzert seinen Beruf mit Leib und Seele ausgefüllt habe. Mit sinnigen Geschenken zur Erleichterung des Einstiegs in den neuen Lebensabschnitt, wie zum Beispiel einem Multifunktionswerkzeug mit der Aufschrift „Herr zeige mir den richtigen Weg“ wünschte sie ihm alles erdenklich Gute.

Von Andrea Hänel

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