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MARKTGAITZ

Fronleichnam in Marktgraitz: mit kurzer Prozession

Fronleichnam in Marktgraitz: mit kurzer Prozession
Pfarrer Lars Rebhan während der ganz kurzen Prozession. Foto: Roland Dietz

Fronleichnam ist eigentlich einer der höchsten Feiertage der katholischen Christenheit. Das Fest steht im direkten Zusammenhang mit dem letzten Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern kurz vor seiner Kreuzigung abgehalten hatt. Während des Mahls übergab er seinen Anhängern den lebendigen Leib des Herrn in Form von Brot und Wein.

Genügend Abstand, sakramentaler Segen

Normalerweise wird dies mit großen festlichen Umzügen von den Gläubigen in dem Bewusstsein begangen, dass Gott in der Form von Brot und dem Wein wirklich bei ihnen ist Leider ist dies im Moment nicht möglich.

Um das Fest dennoch würdig zu begehen und auch in der Öffentlichkeit zu zeigen, hatten sich die Marktgraitz Pfarrgemeinde mit Pfarrer Lars Rebhan entschieden, auf dem Marktplatz einen Fronleichnamsgottesdienst abzuhalten. Fast 150 Gläubige konnten so bei genügend Abstand und Tragen der Infektionsschutzmasken heilige Messe feiern.

Blaskapelle Marktgraitz gibt den Ton an

Gestaltet wurde der Gottesdienst mit der musikalischen Begleitung der Blaskapelle Marktgraitz und mit dem Gesang der Familie Gesslein.

Fronleichnam in Marktgraitz: mit kurzer Prozession
Pfarrer Rebhan spendet mit der Monstranz den sakramentalen Segen. Foto: Roland Dietz

In kleiner Form wurde auch die Prozession angedeutet. So trug Pfarrer Rebhan das Allerheiligste vom oberen zum unteren Teil des Marktplatzes, wo ein kleiner Altar aufgebaut war und spendete den Gläubigen mit der Monstranz den sakramentalen Segen. Die Kommunionkinder trugen dazu die Fürbitten vor.

Unter dem Baldachin das Allerheiligste mitgeführt

Nach dem „Te deum“, „Großer Gott wir loben dich“, brachte der Pfarrer unter dem Baldachin das Allerheiligste zurück in die direkt anliegende Kirche.

Von Roland Dietz

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