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MANNSGEREUTH

Dünger für die Dorflinde in Mannsgereuth

Mit Hilfe von Gießkannen düngten die Helfer das Naturdenkmal. Foto: W. Knoth

Die Mannsgereuther und die Mitarbeiter der Gemeinde Redwitz und der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Lichtenfels sind sehr bemüht, die Dorflinde, das Wahrzeichen des Ortes, wieder „aufzupäppeln“.

Nachdem die Feuerwehr mit Kommandant Gerd Riedel und Gemeinderat Lukas Busch die Linde schon einige Male gewässert hat, wurde jetzt eine Düngung vorgenommen. Hierzu wurde eine vitalisierende Pflanzenkur auf rein biologischer Basis verwendet.

Tatkräftige Hilfe von Lokalpolitikern und Damen des Gartenbauvereins

Erster Bürgermeister Jürgen Gäbelein, Dritter Bürgermeister Stepfan Arndt und die Gemeinderäte Jochen Körner und Lukas Busch halfen zusammen mit einigen Damen vom Ortsverband Mannsgereuth für Gartenbau und Landespflege bei dieser Aktion mit. Der Dünger wurde, verdünnt durch Wasser vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Mannsgereuther Gruppe, an die Rinde gegossen.

Die Hauptursache, dass der Baum kränkelt, waren einige Schädigungen, verursacht durch Verkehrsunfälle. 1965 wurde das Naturdenkmal durch einen Betonmischer stark beschädigt. Die damals noch selbstständige Gemeinde Mannsgereuth beauftragte eine in Europa führende Baumchirurgie damit, sich um die Sanierung der Dorflinde zu kümmern.

Seit einem Verkehrsunfall 1965 stark beschädigt

Aus dem Befund der Baumchirurgen ging hervor, dass einer der vier Stämmlinge, gerade der gesündeste und wüchsigste Kronenteil, ausgebrochen wurde. Die Krone wurde damals um 35 bis 40 Prozent vermindert. Das hat auch dazu geführt, dass auf 140 Zentimeter Breite die Stammfläche und das damit zusammenhängende Wurzelwerk nicht mehr versorgt wurden.

Daher ist dieser beschädigte Teil des Baumes tot. Bleibt nur zu hoffen, dass durch weitere Bewässerungen und andere Maßnahmen der Rest dieses Naturdenkmals erhalten bleibt.

Von Werner Knoth

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