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MANNSGEREUTH

Ehrungen bei Mannsgereuther Wehr

Die mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen geehrten Feuerwehrkameraden (mit Urkunde) zusammen mit (vorne, v. li.) stellvertretendem Landrat Helmut Fischer, der Feuerwehrbeauftragten vom Landratsamt, Nicole Hopf, Bürgermeister Christian Mrosek sowie Kreisbrandmeister Tobias Winterbauer (hinten, re.). Foto: Thomas Micheel

Es war schon etwas Besonderes, verdiente Feuerwehrkameraden für 25 und 40 Jahre aktive Dienstzeit aus der gesamten Gemeinde Redwitz mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen auszuzeichnen. „Auf Sie ist seit Jahrzehnten Verlass, und Sie verfügen über jede Menge Erfahrung“, lobten die Redwitzer Feuerwehrverantwortlichen die Geehrten. Dass ihr Einsatz die höchste Anerkennung auch im Kameradenkreis erhält, bewiesen die zahlreichen anwesenden Mitglieder der örtlichen Wehren samt deren Führungsteams.

Respekt für Verdienste im Ehrenamt

Der Vorsitzende der Feuerwehr Mannsgereuth und Hausherr Udo Schneider freute sich über die große Zahl an Feuerwehrlern im örtlichen Mehrzweckraum. Bürgermeister Christian Mrosek erwies den geehrten Kameraden seinen Respekt und dankte ihnen für ihren Einsatz für die Allgemeinheit. „Das ist eine staatliche Ehrung“, unterstrich er. Stellvertretender Landrat Helmut Fischer schloss sich den Lobesworten und Glückwünschen des scheidenden Gemeindeoberhauptes an und freute sich über den gelungenen Ehrungsabend und den guten Besuch. Der Gemeinde Redwitz zollte er Anerkennung für die Ausrüstung ihrer Freiwilligen Feuerwehren.

„Mit 25 Jahren steht man bei der Feuerwehr mitten in der aktiven Zeit, und mit 40 Jahren geht es dem Ende entgegen“, stellte Fischer fest. Er stellte heraus, welch umfangreiches Einsatzspektrum durch die Freiwillige Feuerwehr abgedeckt werde, und bei wie viel verschiedenen Einsätzen die Floriansjünger gerufen werden.

Den zu Ehrenden dankte er für ihr Engagement. Letztlich bedauerte der stellvertretende Landrat, dass bei der Feuerwehr nur die Einsätze gesehen würden und oft nicht das große Engagement, das hinter diesen stecke. „Bleibt der Feuerwehr treu und unterstützt eure Kommandanten, die ohne ihre Mannschaft aufgeschmissen wären“, appellierte Helmut Fischer.

Stellvertretender Kreisbrandrat Siegfried Hammrich zollte den Geehrten seine Anerkennung. Sie leisteten nicht nur für ihre Ort treue Dienste, sondern dienten auch dem Nächsten. Des Weiteren sah er die Bedarfsplanung der Freiwilligen Feuerwehr in Redwitz gut umgesetzt.

Jahrzehntelanger Dienst an der Allgemeinheit

Eine große Geste der Anerkennung war dann die Verleihung der Feuerwehr-Ehrenzeichen. Für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurden geehrt: Mathias Zapf (Obristfeld), Stefan Will (Redwitz) und Rainer Engel (Unterlangestadt). 40 Jahre sind dabei Franz Schneider (Mannsgereuth) sowie Rainer Daumann, Harald Schilling und Karl-Heinz Trenkwald (alle Obristfeld) sowie Frank Reisenweber (Trainau).

Von Thomas Micheel

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