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MARKTZEULN

Marktzeulner Christsoziale wollen bessere Öpnv-Anbindung

Wahlen
Zur Stimmabgabe aufgerufen sind die Bürger bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 auch im Landkreis Lichtenfels. Foto: Bernd Weissbrod (dpa)

Der CSU-Ortsverband Marktzeuln lud am Mittwoch, 5. Februar, interessierte Bürgerinnen und Bürger zur ersten Veranstaltung für die anstehende Kommunalwahl in die Gaststätte „Zum Alten Bapella“ ein. Nach der Begrüßung stellte Markus Pülz einen Konzeptentwurf „Marktstraße 28“ vor.

Anhand von Skizzen zeigte er die Nutzung der Flächen nach Abriss einiger Gebäude. Sofern die Voraussetzungen gegeben wären, könnte im ehemaligen „Drei Kronen“ oder Polizeistation eine Kommunbräu, ein Gastraum und Übernachtungsmöglichkeiten für Radfahrer entstehen. Auch der monatliche Markt würde hier zentral abgehalten werden können.

Die Ramadama-Aktion des Ortsverbandes fand in den vergangenen Jahren immer großen Anklang. Leider durften erstmals im Jahre 2019 keine Flyer an die Kinder in der Schule Marktzeuln verteilt werden. Der Aufwandsträger wollte dies nicht mehr und somit war es schwierig die Eltern über diesen Termin zu informieren. Dadurch sei die Teilnehmerzahl gesunken.

CSU unterstützt örtliche Vereine

Stefan Luthardt erläuterte den Gästen, dass der CSU-Ortsverband nicht nur Geldspenden an Vereine überreichte. Er organisiere und finanziere zusätzlich auch Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendlichen. In früheren Jahren war es das Winter-Open-Air, jetzt sind es Rennen in der Kart-Arena oder Ausflüge in den Klettergarten nach Banz. Die CSU fordere auch Unterstellmöglichkeiten für die Schulkinder an den Bushaltestellen.

Das Miteinander mit den Mitbürgern sprach Erwin Grünbeck an. Er verwies auf die jährlich stattfindenden Bürgergespräche, bei denen auch offen über Sachstände berichtet werde. Das regelmäßige Zuhören oder auch das Entgegennehmen von Wünschen und Anregungen konnte schon einige Verbesserungen nach sich ziehen. Für alle, die nicht die Zeit finden, an diesen Gesprächen teilzunehmen, besteht die Möglichkeit das in unserem „Zeulner CSU-Blättla“ nachzulesen. Für die Sitzungen des Gemeinderates werden von uns im Vorfeld wichtige Informationen eingeholt.

Eine erhebliche Verbesserung notwendig

Die Öpnv-Anbindungen in Marktzeuln seien doch recht überschaubar. Leider gebe es keine direkte Verbindung zum Beispiel zum Bahnhof Hochstadt-Marktzeuln, meinte Urs Sträßner. Speziell am Wochenende gebe es nur jeweils eine Verbindung nach Lichtenfels. Die CSU will sich dafür einsetzen, dass bei der Neuausschreibung der Buslinie eine erhebliche Verbesserung in alle Richtungen des Landkreises Lichtenfels eintritt.

Günstige Mieten und Grundstückspreise für das neue Bebauungsgebiet, lägen der CSU ebenso am Herzen, wie der Erhalt des Innerortskerns mit seinen Fachwerkbauten, hieß es weiter. Das rege Vereinsleben spiele für die Dorfgemeinschaft eine wichtige Rolle.

Die sichere Überquerung der B289 in Horb ist ein Thema, das viele Anwohner schon seit Jahren beschäftigt. Hierzu sollte man sich an einem runden Tisch mit den entsprechenden staatlichen Behörden zusammensetzen und die Bürger auf alle Fälle mit einbeziehen. Mit dem Bau der B173 neu mit der Auf- und Abfahrt bei Horb komme auf die Anwohner eine weitere Belästigung hinzu. „Hier streben wir den bestmöglichen Lärmschutz an. Die lang ersehnte und immer wieder zurückgestellte Sanierung und Beleuchtung des Gehweges von Marktzeuln nach Zettlitz soll auch das Ziel sein“, verkündeten die örtlichen Christsozialen. In den nächsten Jahren könnte dann auch mit der Planung der Beleuchtung des Weges von Zettlitz nach Horb begonnen werden.

Mehrheit des Mitbewerbers verhindern

Markus Pülz ging noch auf die aktuelle Sitzverteilung im Gemeinderat ein. Hier haben die Unabhängigen Bürger mit dem Bürgermeister sechs, die CSU vier und die SPD drei Sitze. Mit dem Zuwachs von nur einem Sitz hätte eine Fraktion dann die absolute Mehrheit. Das sollte mit den erfahrenen und jungen Damen und Herren auf der Liste 1 CSU vermieden werden können. (red)

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