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MICHELAU

Bürgermeisterkandidat Spitzenberger stellt seine Ziele vor

Der Bürger entscheidet: Am 15. März 2020 sind Kommunalwahlen. Foto: Markus Drossel

Gut besucht war die Wahlkampf-Auftaktveranstaltung der beiden SPD-Ortsvereine von Michelau und Schwürbitz im Gasthof „Goldene Krone“.

Während sich Bürgermeisterkandidat Jürgen Spitzenberger den für ihn wichtigen Themenbereichen zuwandte, stellten sich die Kreistags- und Gemeinderatskandidaten bei dieser Gelegenheit ebenfalls persönlich vor.

SPD-Bürgermeisterkandidat Spitzenberger nutzte die Gelegenheit, um sich vorzustellen. Er habe durch sein Wirken als Kreis- und Gemeinderat wichtige Erfahrungen sammeln können, sagte er. Dies bewog ihn, sich nochmals um das Bürgermeisteramt in Michelau zu bewerben. Ihm sei es wichtig, den Mitbürgern als Kommunalpolitiker zuzuhören.

Handlungsbedarf bei Michelauer Ortsdurchfahrt

Dies sei ihm auch bei den bisherigen Ortsbegehungen bewusst geworden. Diese sollten allerdings nicht nur vor den Wahlen, sondern, nach seiner Auffassung, zumindest einmal im Jahr in jedem Gemeindeteil stattfinden.

Jürgen Spitzenberger, sah in Sachen Ortsdurchfahrt Michelau einen dringenden Handlungsbedarf. Wichtig wäre es nach seiner Meinung, etwas stärker bei den Ämtern und Behörden vorstellig zu werden, um auszuloten, welche Möglichkeiten es bei der Dorferneuerung oder Städtebauförderung auch für Michelau geben könnte. Der Mainfeldbereich müsse nicht gleich den Charakter eines Parks erhalten. Dennoch kann sich Spitzenberger vorstellen, diesen wichtigen Eingangsbereich der Korbmachergemeinde freundlicher und lebendiger zu gestalten.

Dringend sei es den Kontakt mit den Industrie- und Handwerksbetrieben aufrecht zu erhalten, vielleicht sogar ein ständiges Wirtschaftsforum für gemeinsame Gespräche zu schaffen. Auch die Schulen, Kindertagesstätten und die Vereinsförderung nannte er als wichtige Punkte. Spitzenberger sprach sich auch für eine solide Finanzpolitik aus und ging danach auf die Mainbrücke ein, die sicherlich in absehbarer Zeit ebenfalls ein Thema für Michelau werden dürfte.

Im Kontakt mit Industrie- und Handwerksbetrieben

Auch die Anliegen der Jugend, so Spitzenberger, im Schlussteil seiner Ansprache, müssen wahrgenommen werden. Er warf die Frage auf, ob es nicht zweckmäßig wäre, sich einmal im Jahr mit der Jugend zu treffen. Spitzenberger nannte seine Devise: „Michelau kann mehr“. Bei der allgemeinen Aussprache ergriff dann Siegberg Schmolke mit kritisch-humorvollen Sätzen das Wort. Bei den Themen Abwasser und teurer Rathaussanierung seien Fehler gemacht worden. Er brachte ein Bürger- oder Gemeindehaus in die Diskussion.

Mit Kritik und ordentlich Humor

Eine Diskussionsteilnehmerin ging auf die von vielen gewünschten Warm-Duschen am Rudufer-See ein und verwies darauf, das sich diese sogar energiesparen mittels Solar betreiben ließen. Anschließend wurde allen Gemeinderats- und Kreistagkandidaten der SPD und der Sozialen Bürger die Gelegenheit zu einer persönlichen Vorstellung gegeben.

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