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MARKTZEULN

SPD Marktzeuln will bezahlbaren Wohnraum und gute Straßen

SPD Marktzeuln will bezahlbaren Wohnraum und gute Straßen
Die Geehrten mit Kreisvorsitzendem Sebastian Müller und einigen Kandidaten und Kandidatinnen. Foto: red

Bei der Jahresauftaktveranstaltung der Zeulner Sozialdemokraten wurde über die Inhalte des Wahlkampfes intensiv diskutiert. Altbürgermeister und Vorsitzender Josef Stark dankte Zweiter Bürgermeisterin Petra Niechziol und den Gemeinderäten Ulrike Stark und Michael Friedrich für ihren Einsatz und Ideenreichtum in den vergangenen sechs Jahren. Stark zeigte sich glücklich, dass sich alle drei wieder zur Wahl stellen, sprach aber auch den übrigen Kandidaten seinen aufrichtigen Dank aus.

Der Listenvorschlag, bei dem Frauen und Männer den gleichen Anteil haben, zeige personelle Stärke, Willen zur Gestaltung der Ortsgemeinschaft und Freude am Ehrenamt, betonte Stark, Die Liste ist online unter www.spd-marktzeuln.de (Button „Menue“ anklicken und Wahlen/Gemeinderatswahlen auswählen) zu finden.

Priorität haben Dorfladen und Baulanderschließung

Zweite Bürgermeisterin Petra Niechziol führte aus, dass in der noch laufenden Wahlperiode im Gemeinderat ein angenehmes Miteinander herrschte, was den erzielten Ergebnissen sicher nicht zum Nachteil gereicht habe. Priorität hätten die begonnenen Projekte, etwa die Baulanderschließung „Sandersgarten-Nord“ oder das Einrichten eines Dorfladens.

Man dürfe sich auf den errungen Lorbeeren aber nicht ausruhen, war die einstimmige Meinung der Anwesenden. Das Augenmerk müsse der Infrastruktur gelten, vor allem der medizinischen Grundversorgung mit Hausarzt, Zahnarzt und Apotheke sowie dem Erhalt von Grundschule und Kindergarten. Auch bezahlbarer Wohnraum bleibe ein wichtiges Ziel, sei es durch die Ausweisung weiterer Bauplätze, das Schließen von Baulücken im Ort oder durch die Sanierung von Häusern im Ortskern.

Etwas aus dem Blick geraten sei die Tatsache, dass die Straßen innerorts teilweise in einem schlechten Zustand sind. Hier gebe es Verbesserungsbedarf, war der Tenor der Versammlung.

Auf vermehrte Großwetterereignisse vorbereitet sein

Auch müsse man sich damit auseinandersetzen, dass der Klimawechsel nicht spurlos an Marktzeuln und seinen Ortsteilen vorbeigehen wird. Es werde vermehrt zu Großwetterereignissen kommen. Die Überprüfung und Verbesserung des Hochwasserschutzes im gesamten Ortsgebiet sei deshalb zwingend erforderlich.

Die Kandidaten, die bereits ehrenamtlich ins Ortsgeschehen eingebunden sind, betonten die Wichtigkeit eines regen Gemeindelebens und dessen Auswirkung auf ein solidarisches Zusammenleben. Deshalb wünschten sie sich eine rege Diskussion über mehr Unterstützung des Ehrenamtes. Hierbei könnte die Gemeinde moderierend einen Anschub leisten.

Weitere Artikel zur Kommunalwahl am 15. März finden Sie unter www.obermain.de/kommunalwahlen. (red)

Die Geehrten

Kreisvorsitzender Sebastian Müller übernahm es zusammen mit 2. Vorsitzendem Stefan Mayer, zwei Mitglieder zu ehren.

Zweite Bürgermeisterin Petra Niechziol wurde für zehn Jahre Mitgliedschaft in der SPD mit Ehrennadel und Urkunde ausgezeichnet. Petra Niechziol war quasi eine Quereinsteigerin, da sie schon vor ihrer Mitgliedschaft im Gemeinderat saß. Sie gehört also bereits zwölf Jahre dem Gemeinderat an.

Altbürgermeister Josef Stark erhielt Urkunde und goldene Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft. Josef Stark war nicht nur fast 30 Jahre Kassierer des Kreisverbandes und ebenso lange Kreisrat, sondern auch seit 1981 Vorsitzender des Marktzeulner Ortsvereins. Von 1972 bis 1990 war Stark Gemeinderat, von 1990 bis 2008 Bürgermeister von Marktzeuln. Für dieses vielfältige politische Engagement hat er 2016 von der SPD die „Willy-Brandt-Gedenkmedaille“ erhalten. Außerdem bekam er die Verdienstmedaille der kommunalen Selbstverwaltung, die silberne Ehrenmedaille des Bezirks Oberfranken und die Ehrenmedaille des Landkreises Lichtenfels.

 

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