aktualisiert:

REDWITZ

Redwitzer Schüler lernen Gewaltprävention

Redwitzer Schüler lernen Gewaltprävention
Auch richtiges Fallen will gelernt sein. Foto: Thomas Micheel

Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen der Albert-Blankertz-Grundschule nahmen erfolgreich an dem Gewaltpräventionsprojekt „Nicht mit mir“ teil.

Die Schulleitung mit Schulleiter Christian Förtsch, die beiden jeweiligen Klassenlehrkräfte und die Jugendsozialarbeiterin der Grundschule (JaS) waren gemeinsam mit dem Deutschen Ju-Jutsu-Verband an dem Projekt beteiligt. Dieses wird von dem Bundesministerium für Senioren, Jugend und Frauen gefördert und findet in Kooperation mit der Deutschen Sportjugend statt.

Weil Selbstbehauptung wichtig ist

Das Projekt für die zweiten Klassen beinhaltete sechs Doppelstunden. Die Kinder wurden von Heike Bittner und Alfred Busse zu den Themen Gewaltprävention, Selbstbehauptung, Deeskalation und Selbstverteidigung geschult. Dazu zählten auch der Einsatz der Stimme sowie die Reaktion bei Ansprache von Fremden.

Schnell nahmen die jungen Teilnehmer an, wie man sich richtig stellt sowie geschützt auf den Boden fällt. Auch der Sicherheitsabstand und das gezielte Hilfe holen wurden einstudiert. Um in Streitsituationen eine Eskalation zu verhindern, wurden gezielt situationsgerechte Handlungsweisen trainiert, um körperliche und verbale Auseinandersetzungen zu beenden.

Abgerundet wurde das Projekt durch einen Abschlussnachmittag, an dem die Kinder das Gelernte zeigen durften und sogar eine Prüfung ablegen mussten. Die Prüfung bestand aus dem Durchschlagen eines Holzbrettes, das alle erfolgreich schafften.

Weiter Projekte sind geplant

Außerdem erhielten die Absolventinnen eine Teilnehmerurkunde.

Das Projekt „Nicht mit mir“ läuft zur Zeit in der sechsten Klasse der der Albert-Blankertz-Grundschule. Und dank finanzieller Unterstützung der Raiffeisen-Volksbank und der Sparkasse wird es ab Mai in den beiden vierten Klassen stattfinden.

Von Thomas Micheel

Weitere Artikel