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UNTERLANGENSTADT

Umweltschutz ist Ehrensache für Unterlangenstadter Angler

Vorsitzender Thomas Leimeister (li.) und Bürgermeister Christian Mrosek (re.) mit den geehrten Mitgliedern (von links) Erika Hauck, Claudia Hoh, Hilde Leimeister (alle zehn Jahre), Kurt Witzgall und Peter Meier (beide 40 Jahre). Foto: Thomas Micheel

Die Jahresversammlung des Angelsportvereins zeigte auf, dass die Mitglieder das Angeln nicht nur als reines Hobby sehen. Groß ist dabei der Umweltgedanke. Es wurde anhand der einzelnen Berichte ersichtlich, wie ernst die „Angler“ ihre Tätigkeit nehmen und die Umwelt in ihren Aktionen berücksichtigen und mit einbeziehen.

Nach der Begrüßung im Gemeinschaftsraum durch Vorsitzenden Thomas Leimeister gab Heidrun Leimeister-Backert einen Jahresbericht. Höhepunkt war das gut besuchte Räucherfest. Gezielte Besatzmaßnahmen nahm der Angelsportverein in seinen Angelgewässern vor. Gewässerwart Stefan Stammberger befand die Wasserqualität der Angelgewässer als in Ordnung bis spitze. Der Weidigsee sei im Durchschnitt ein Grad wärmer als der Köhlersacker, ließ er die Mitglieder wissen. Lob sprach er dafür aus, wie sauber die Angelplätze hinterlassen werden.

Das Jahr mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen

Für die Jugend kündigte Andreas Quidenus neben Angelveranstaltungen auch Spiele- und Grillabende sowie ein Zeltlager und Casting Events an. Martin Sittig von der Fischereiaufsicht befand ebenfalls alles in Ordnung. In seinem Bericht als Kassenwart informierte Jürgen Frank die Mitglieder, dass für die Besatzmaßnahmen allein 7500 Euro ausgegeben wurden. Insgesamt wurde das Jahr mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen.

Bürgermeister Christian Mrosek zollte Anerkennung den Aktivitäten des Angelsportvereins und der geleisteten Arbeit. Die Beitragssätze für 2020 bezifferte der Vorsitzende mit 160 Euro im Jahr plus 20 Euro Arbeitseinsatz. Für das Angelgewässer Rodach werden acht Tageskarten ausgegeben. Einig war sich die Versammlung darüber für den Weidigsee im Jahr 2020 nur eine Befischung mit Friedfischen zuzulassen. Für die Rodach und den Köhlersacker erfolgt eine Besatzmaßnahme mit Forellen. Weiter ließ der Vorsitzende wissen, dass für den Weidigsee die Hoffnung bestehe, dass der Zander die Oberhand gewinnt.

Als anstehende Termine für das neue Jahre nannte Leimeister die Nistkastenwanderung am 8. März, die Ufersäuberung am 4. April und als Höhepunkt das Räucherfest am 24. Mai. Hinzu kommen weitere Arbeitseinsätze und Angelveranstaltungen.

Auswertung der Fanglisten

2. Vorsitzender Wolfgang Fugmann gab die Auswertung der Fanglisten bekannt. So wurden in der Rodach Bach- und Regenbogenforellen sowie Äsche geangelt. Die Fanglisten für den See beinhalten Karpfen, Schleie, Zander, Hecht, Aal und Forellen.

Auf Grund des Rücktritts von Bernd Racherbäumer als einer von zwei Jugendleitern übernehmen Florian Hoh und Dominik Strenglein diesen Posten bis zur nächsten Wahl. Damit zeigte die Versammlung ihr Einverständnis.

Leimeister informierte die Mitglieder, dass die im Jahr 2021 auslaufende Pacht des Angelgewässers an der Rodach für eine Verlängerung eingereicht werde. Die Zufahrt zum Weidigsee müsse noch geklärt werden. Letztlich bat er um weitere Mitgliederwerbung. Mit einer Brotzeit klang die Versammlung aus.

Ehrungen

Etwas Besonderes waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Der Vorsitzende ehrte für zehn Jahre Mitgliedschaft Michael Engel, Erika Hauck, Claudia Hoh und Hilde Leimeister. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten die Urkunde Peter Meier und Kurt Witzgall.

Von Thomas Micheel

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