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Redwitzer Schüler gehen der Umwelt zu Liebe zu Fuß

Redwitzer Schüler gehen der Umwelt zu Liebe zu Fuß
Die beiden Siegerklassen des Wettbewerbs „In die Schule geh ich gern“, Klasse 4a (vorn) und Klasse 6 (hinten), mit Schullleiter Christian Förtsch und Daniela Brunke, Klassenleiterin 4a (vorne, re.) sowie Kreisvorsitzendem Anton Reinhardt vom Bund Naturschutz und Eleni Karampatsi, Klassenlehrerin 6 (hinten, v. li.), Organisatorin Christine Steinmetz sowie Franziska Köhler von der VR-Bank Lichtenfels-Ebern (hinten, v. re.). Foto: Thomas Micheel

Mit sieben Klassen der Grundschule und fünf der Mittelschule hat sich die Albert-Blankertz-Schule am Wettbewerb „In die Schule gehe ich gern“ des Bund Naturschutz beteiligt. Bei der Preisverteilung erläuterte Schulleiter Christian Förtsch, dass sich die Schüler toll angestrengt hätten und wochenlang in die Schule gegangen oder mit dem Rad unterwegs gewesen seien. Er wünschte sich, dass sie dies auch weiterhin tun werden.

Sein Dank galt Lehrerin Christine Steinmetz für die Organisation an der Schule. Mindestens eine Woche lang waren zuvor die Kinder aufgefordert, auf einen auf einem Plakat aufgemalten Baum ein Blatt aufzustempeln, wenn sie zu Fuß in die Schule oder zu Fuß von zu Hause zur Bushaltestelle gekommen sind. Bereitwillig beteiligten sich die Grund- und Mittelschüler, und von Tag zu Tag erhielt der Klassenbaum einen enormen Zuwachs an Blättern. Dabei war auch Ehrlichkeit gefragt, und es verzichteten diejenigen auf ihr Blatt, die an einem Tag mal mit dem Auto zur Schule gebracht worden waren. Größer war jedoch der Ansporn, mit seinem Blattstempel etwas zum Erfolg der Klasse beizutragen.

„Bewegung baut Haltungsschäden vor, gleichzeitig habt ihr etwas Gutes für die Gesundheit getan.“
Anton Reinhardt, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz

Hintergrund der Aktion war neben dem Vorteil für die Gesundheit auch der Naturschutzgedanke. Der Kreisvorsitzende des Bund Naturschutz, Anton Reinhardt, lobte die Redwitzer Schule für die beachtliche Teilnahme. „Bewegung baut Haltungsschäden vor, gleichzeitig habt ihr etwas Gutes für die Gesundheit getan“, betonte er. Dadurch werde auch etwas Gutes für die Schulwegsicherheit und die Umwelt geleistet. Die Aktion bezeichnete Reinhardt als ein kleines Mosaiksteinchen der Schüler zum Klimaschutz. „Die Hälfte aller Fahrten mit dem Auto sind unter fünf Kilometer“, hob er hervor. Deshalb sei es unverständlich, wenn kurze Fahrten mit dem Auto, anstatt zum Beispiel mit dem Fahrrad bewältigt werden. Er wünschte sich, dass die Schüler diese Aktion beherzigen und auch weiterhin vermeiden, mit dem Auto in die Schule gebracht zu werden.

Franziska Köhler von der VR Bank Lichtenfels-Ebern unterstrich die Bedeutung des Umweltgedankens und freute sich über die Teilnahme. Als Anerkennung überreichte sie Geldbeträge von der VR-Bank an die Siegerklassen.

Bereits zum siebten Mal ist die Schule dabei

Lehrerin Christine Steinmetz, die die Aktion organisiert hatte, verkündete, dass die Entscheidung knapp ausgefallen sei. Auch sie freute sich über die Bereitschaft der Schüler. Als Sieger der Aktion nannte sie die Klasse 4a in der Grundschule und die Klasse 6 in der Mittelschule. Die Albert-Blankertz-Schule hatte sich bereits zum siebten Mal an der Aktion beteiligt.

Von Thomas Micheel

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